Modehaus Zinser baut um
: Warum es in Schwenningen bald neue Kindermode gibt

Gute Nachrichten für alle Familien in der Doppelstadt: Im Modehaus Zinser ziehen im September die Kleinen ein. Was hinter der neuen Kinderabteilung steckt.
Von
Mareike Kratt
VS-Schwenningen
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Freuen sich auf die neuen Kunden, die ab September ins Modehaus Zinser kommen sollen: Filialleiterin Anna Hoffmann (links) sowie die neue Kinderabteilungsleiterin Ksenia Korezki.

Mareike Kratt
  • Modehaus Zinser in VS-Schwenningen richtet ab September eine Kinderabteilung ein.
  • Standort ist das vierte Untergeschoss, wo bisher die New-Fashion-Abteilung war.
  • Umbau startete Anfang August und soll zum 1. September abgeschlossen sein.
  • Sortiment: Größen 50 bis 176, Start mit vier gängigen Marken – je nach Bedarf Erweiterungen.
  • Ziel ist ein Einkaufserlebnis für Familien; Teil von New Fashion bleibt vor Ort, Rest zieht hoch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das dritte Untergeschoss ist komplett, das vierte teilweise mit Sichtschutzfolie abgehängt. Baustellenschilder weisen darauf hin: Hier entsteht etwas Neues im Modehaus Zinser, das bald schon, nämlich ab September, in die Tat umgesetzt wird: eine Kinderabteilung.

„Seit unserer Eröffnung im Jahr 2020 ist das die größte Veränderung“, bewertet Anna Hoffmann, Leiterin der Zinser-Filiale in Schwenningen, das Ausmaß des Umbaus der Flächen im Untergeschoss, um aqäquat Platz für die neue Kindermode zu schaffen.

So ist der Umbau geplant

Anfang August ist man mit dem Umbau gestartet, der pünktlich zum 1. September fertiggestellt sein soll. Zu finden ist die Kinderabteilung dann im vierten Untergeschoss – dort, wo bisher die New-Fashion-Abteilung untergebracht war. Ein Teil dieser Abteilung, nämlich jener, der sich an die Teenager-Zielgruppe richtet, so Anna Hoffmann, wird auch künftig dort bleiben – und quasi an die großen Größen der Kindermode anknüpfen. Der übrige New-Fashion-Bereich wandert nur wenige Meter höher ins dritte Geschoss, in die Schuhabteilung, die durch Lagerflächen erweitert wird.

Ein logistischer Aufwand, der es aber mit Blick auf die neue Kinderabteilung auf jeden Fall wert sein wird, ist sich die Standortleiterin sicher. Doch warum wagt man überhaupt diesen Schritt? Anna Hoffmann spricht von einer strategischen Entscheidung. Das Unternehmen sei stets bestrebt, sich weiterzuentwickeln und sich an aktuelle Bedürfnisse anzupassen.

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„Entscheidung war kein Bauchgefühl, sondern ein Prozess“

Die Standort-Analyse des Oberzentrums habe eindeutig gezeigt: Hier gibt’s derzeit wenig Angebot in diesem Bereich, hier ist Bedarf an Kindermode! Schon vor mehr als einem Jahr sind Überlegungen zur Eröffnung einer entsprechenden neuen Abteilung in der Unternehmensleitung laut geworden, bereits im Sommer 2025 ist der Einkauf für die neue Kollektion erfolgt.

Dann seien immer mehr Akteure mit ins Boot gekommen, etwa das Marketing oder der Ladenbauer. „Die Entscheidung war kein Bauchgefühl, sondern ein Prozess“, beschreibt Hoffmann die komplexe Vorgehensweise. „Mit was wollen wir starten? Was brauchen wir? Was ist die Zielgruppe? Und wo wollen wir hin?“: alles Fragen, die in diesen Prozess mit hineingespielt hätten.

Eines liegt Zinser besonders am Herzen

Und was dabei herausgekommen ist, könne sich auf jeden Fall sehen lassen, macht die Geschäftsleiterin neugierig. Mit einer kompletten Auswahl an Kindermode von Baby bis Teenie – also Größe 50 bis 176 – soll neben dem Angebot für Erwachsene ein möglichst breites neues Kundenspektrum angesprochen werden. „Wir möchten ein Einkaufserlebnis für die ganze Familie schaffen.“ Ein Ziel, das für das familiengeführte Unternehmen Zinser besonders wichtig sei. Neben Tübingen, Herrenberg, Lahr, Offenburg und Reutlingen ist Schwenningen nun der sechste von acht Zinser-Standorten mit Kindermode.

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Analog zum Reutlinger Zinser soll die Kinderabteilung ab September am Standort Schwenningen aussehen.

Modehaus Zinser

Mit vier gängigen Kindermarken wird gestartet – je nach Bedarf und Saison komme aber immer noch etwas hinzu, erklärt Anna Hoffmann. „Wir wollen schauen, testen und gezielt Kunden fragen, was fehlt“, betont sie Offenheit und Flexibilität. Bewusst habe man sich zwar gegen ganz hochwertige Marken entschieden, dennoch versucht, „klassische Basics und Mode“ miteinander zu verbinden. Egal ob Jeans, Rock, Kleid oder Polohemd – die Kleidung sei alltagstauglich, manche Teile aber auch für „besondere Momente“ gedacht.

Das ist der Wunsch der Filialleiterin

Naheliegend ist daher, dass am 1. September unter dem Motto „Back to school“ eröffnet wird. Bis dahin ist im vierten Untergeschoss mit Auf- und Einbau der Tische, Regale sowie der Spielecke noch einiges zu tun, auch wenn die Ware schon eingetrudelt ist und beim Auspacken bei den Mitarbeitern für leuchtende Augen gesorgt hat, erzählt die Geschäftsleiterin. Und diese leuchtenden Augen, so wünscht sie sich, sollen künftig auch die Kinder als „Kunden von morgen“ im Zinser bekommen.