„Mass of the Children“: Dies wird ein besonderer Gottesdienst

Sie freuen sich auf Samstag, 12. Juli, 18 Uhr, und laden alle Interessierten zur „Mass of the Children“ in die katholische Kirche in Niedereschach ein: Pfarrer Frederik Reith und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Christine Blessing.
Albert BantleVoller Vorfreude blicken der leitende Pfarrer der Seelsorgeeinheit (SE) „An der Eschach“, Frederik Reith, und die Vorsitzende des Pfarrergemeinderats, Christine Blessing, auf diesen Gottesdienst, der um 18 Uhr in der katholischen Kirche in Niedereschach beginnt.
Eingebunden in diesen Gottesdienst wird im Rahmen eines seit März innerhalb der SE laufenden, probeintensiven Musikprojektes als Höhepunkt die „Mass of the Children“ von John Rutter dargeboten, berichten Reith und Blessing.
Geleitet wird das ambitionierte Musikprojekt von Dirigent Thomas Scheiflinger. Nach dem großartigen Erfolg des Musikprojekts „Stabat Mater“ im vergangenen Jahr, sei aus finanziellen Gründen eigentlich kein neues Musikprojekt auf der Ebene der neun zur SE gehörenden Kirchengemeinden geplant gewesen, betonten dabei Reith und Blessing.
40 Akteure beim Projektchor
„Doch wir hatten so viele Anfragen, dass wir uns dem nicht verschließen konnten“, konstatierte Blessing und fügte hinzu: „Fast alle Sängerinnen und Sänger die bereits beim „Stabat Mater“ mit dabei waren, sind wieder mit dabei. Und etliche neue Sängerinnen und Sänger sind dazugekommen, so dass der Projektchor in diesem Jahr auf knapp 40 Akteure, die überwiegend bereits Chorerfahrung haben, angewachsen ist“.
Eingebunden in die Messe sind zudem ein Kinderchor, ein Baritonsolist und als Sopransolistin Debora Kyburz (früher Schlenker). Sie alle werden begleitet von einem kleinen Orchester.
Reith und Blessing machten deutlich, dass man sich bei der Auswahl der Messe viele Gedanken gemacht habe. Für die „Mass of the Children“ habe man sich deshalb entschieden, weil diese geprägt sei von moderner, außergewöhnlicher liturgischer Musik, die viele Emotionen anspreche. Und dies gerade auch deshalb, weil John Rutter die Messe vor dem Hintergrund seines mit 17 Jahren tödlich verunglückten Sohnes komponiert hat.
Die Komposition entstand in Jahren 2002 und 2003 und wurde im Februar 2003 in der New Yorker Carnegie Hall uraufgeführt.
Alle sind eingeladen, die Messe zu besuchen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.