Landgasthof Mohren in Fischbach
: Mit regionaler Küche überzeugen

Beste Stimmung herrschte bei der offiziellen Neueröffnungsfeier im Landgasthof Mohren in Fischbach.
Von
Albert Bantle
Niedereschach-Fischbach
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Ortsvorsteher Thomas Bantle (rechts) wurde im Eingangsbereich des Mohren die Ehre zuteil, zusammen mit dem neuen Pächter und Küchenchef Kevin Kradevski zur Neueröffnung symbolisch das rote Band zu durchschneiden.

Ortsvorsteher Thomas Bantle (rechts) wurde im Eingangsbereich des Mohren die Ehre zuteil, zusammen mit dem neuen Pächter und Küchenchef Kevin Kradevski zur Neueröffnung symbolisch das rote Band zu durchschneiden.

Albert Bantle
  • Landgasthof Mohren in Fischbach eröffnete offiziell unter neuem Pächter Kevin Kraevski.
  • Ortsvorsteher Thomas Bantle durchtrennte mit Kraevski das Band – Glückwünsche und Blumen.
  • Kraevski setzt auf regionale Küche: Klassiker ganzjährig, monatlich saisonale Gerichte.
  • EGON und Wirtschaftsförderer Wolfgang Müller unterstützten die Gründung mit Beratung und Darlehen.
  • Besitzerfamilie Petrolli und Volksbank Deißlingen signalisierten Unterstützung und Zuversicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für den neuen 24-jährigen Pächter, Mohrenwirt und Küchenleiter Kevin Kraevski und dessen Team gab es dabei bei den verschiedenen Ansprachen viele lobende und auch dankende Worte für den mit der Übernahme des traditionellen Mohren gezeigten unternehmerischen Mut, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft des Familienbetriebes.

Für den terminlich verhinderten Bürgermeister Martin Ragg gratulierten im Namen des gesamten Fischbacher Ortschaftsrates, des Gemeinderates und auch ganz persönlich, Ortsvorsteher Thomas Bantle und überreichten Blumen.

Neben dem Gasthaus Kreuz und der Pizzeria Bruno, sei Fischbach durch die Neueröffnung, auch dank der Verpächter- und Besitzerfamilie Petrolli, die er in Dankesworten ausdrücklich einbezog, gastronomisch gesehen wieder sehr gut aufgestellt.

„Darüber freuen wir uns alle und sind dankbar“, so der Ortsvorsteher. Sich selbstständig zu machen und sich dann auch wirtschaftlich zu behaupten, bedeute nicht nur viel Arbeit und immer wieder auch viel Stress.

Gastro

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Bürokratie als Stressfaktor

Von einem Acht-Stunden-Tag könne man als Selbstständiger nur träumen. Neben viel Arbeit komme als zusätzlicher Stressfaktor auch noch der in Deutschland weitverbreitete „Bürokratismus“ in Form von Behörden-, Ämter-, Gesetzes-, Vorschriften- und Dokumentations-Wahnsinn hinzu. Auch damit müsse man erst einmal zurechtkommen.

„Ich wünsche, Ihnen und Ihrer sie unterstützenden Familie und Ihrem ganzen Team einen erfolgreichen Start und die Erfüllung Ihrer mit der Übernahme des Mohren verbundenen beruflichen Erwartungen“, fasste Bantle zusammen.

Viel Lob vom Ortsvorsteher gab es auch für Niedereschachs Wirtschaftsförderer Wolfgang Müller, der die Existenzgründungsphase der Familie Kraevski über die Existenzgründungsoffensive Neckar-Eschach (EGON) eng begleitet und unterstützt hat und der Familie zum Start in die Selbstständigkeit unter anderem ein überaus zinsgünstiges Darlehen aus einem Sonderprogramm des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg vermittelt hat.

„Eine derartige Unterstützung ist selten und großartig und gibt es bestimmt nur in wenigen Gemeinden“, fasste diesbezüglich die für das Management im Mohren zuständige Steffi Katzer verbunden mit weiteren lobenden und dankenden Worten an Müller gerichtet zusammen.

Wirtschaftsförderer unterstützt

Müller, der im Zuge einer interkommunalen Zusammenarbeit auch in den Nachbargemeinden Dauchingen und Deißlingen als Wirtschaftsförderer überaus engagiert tätig ist und mit seiner Kollegin Anke Glaßbrenner-Schneider der Eröffnungsfeier beiwohnte, betonte in seiner Ansprache, dass er mit Blick auf die gesamte, überaus fleißige und engagierte Familie Kraevski sehr zuversichtlich in die Zukunft des Mohren blicke.

Diesbezüglich werde auch die Unterstützung der Volksbank Deißlingen als Hausbank nicht fehlen, sagte Wolfgang Schäfer als Vertreter dieser Bank bei seinen Ausführungen zu.

Klassiker ganzjährig auf der Karte

Der neue Mohrenwirt und Küchenchef Kevin Kraevski fasste sich kurz. Er wolle zusammen mit seiner Familie mit regionaler Küche überzeugen, bodenständig und ordentlich gemacht. Die Klassiker stünden ganzjährig auf der Karte, dazu komme jeden Monat, was die Jahreszeit hergibt.

Sehr zufrieden zeigte sich auch Werner Petrolli als Miteigentümer des Mohren. Er sei froh und dankbar, dass es nach drei Jahren gelungen sei, wieder Pächter zu finden, die ihn hoffnungsvoll in die Zukunft des Mohren blicken lassen. Einige im Vorfeld der Neueröffnung durchgeführte und von Kevin Kraevski bekochte Veranstaltungen seien sehr gut verlaufen und von den Gästen gelobt worden.