Kurioses Ende der Vermisstensuche: Wo die 91-Jährige aus Schwenningen letztlich gefunden wurde

Leicht bekleidet und mit einem Rollator war die Seniorin unterwegs, die in der Nacht von Sonntag auf Montag in einer Pflegeeinrichtung in Schwenningen vermisst wurde. (Symbolbild)
Christoph Reichwein/dpa- In Schwenningen galt eine 91-Jährige als vermisst – sie wurde in der Nacht gesucht.
- Polizei und Hubschrauber suchten ab kurz nach 23 Uhr, auch Hunde kamen später zum Einsatz.
- Die Frau war laut Beschreibung leicht bekleidet und mit einem Rollator unterwegs.
- Am Montagmorgen um etwa 7.30 Uhr fanden Mitarbeiter sie in der Pflegeeinrichtung.
- Unklar blieb, ob sie das Gebäude verlassen hatte; sie ist laut Polizei wohlauf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Aufruhr war groß am Sonntagabend, als in einer Pflegeeinrichtung in Schwenningen eine 91-Jährige nicht mehr aufzufinden war. Wenig später ging bei der Polizei die Vermisstenmeldung ein, da davon auszugehen war, dass sich die Seniorin in einer hilflosen Lage befinden könnte.
Die Streifen hielten am Boden Ausschau nach der Frau, die laut der veröffentlichten Beschreibung leicht bekleidet und mit einem Rollator unterwegs war. Gleichzeitig wurde der Polizeihubschrauber aus Baden-Baden nach Villingen-Schwenningen gerufen. Nachdem er kurz nach 23 Uhr die Weilersbacher Straße und die Dauchinger Straße abgeflogen hatte, kreiste er zunächst über der Innenstadt.
Teilweise blieb er minutenlang an Ort und Stelle, weswegen zahlreiche Bürger in den sozialen Netzwerken den Einsatz vermeldeten und sich Gedanken über die Hintergründe machten. Anschließend flog er in Richtung des Schwarzwald-Baar-Klinikums, bevor er am östlichen Villinger Stadtrand abdrehte.
Insbesondere die Randgebiete wurden aus der Luft überprüft, ehe der Hubschrauber wieder Kurs auf das Stadtgebiet nahm. Gegen 23.45 Uhr endete der Einsatz des Helikopters in Villingen-Schwenningen. Gefunden werden konnte die Frau jedoch nicht.
Mitarbeiter entdecken die Frau
Die Polizei entschied sich deshalb, Mantrailer der DRK-Rettungshundestaffel anzufordern, um eine Spur der 91-Jährigen aufzunehmen. Doch auch am frühen Morgen konnten die Beamten noch keine Erfolgsmeldung verkünden.
Dann kam es gegen 7.30 Uhr zum kuriosen Ende der Vermisstensuche, wie Polizeisprecher Daniel Brill auf Anfrage unserer Redaktion erklärte: „Sie ist innerhalb der Pflegeeinrichtung von Mitarbeitern gefunden worden.“ Ob die 91-Jährige das Gebäude überhaupt verlassen hatte und unbemerkt zurückgekehrt war oder sich während der gesamten Zeit in der Einrichtung befunden hatte, war zunächst unklar. Wichtig war einzig und allein: Die Frau ist wohlauf.
