Kirche in Niedereschach
: Etwas Farbe und Pinsel reichen dieses Mal nicht

Der Katharinensaal unter der katholischen Kirche in Niedereschach wird grundlegend renoviert.
Von
Albert Bantle
Oberndorf
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Einer Großbaustelle gleicht derzeit der Katharinensaal, davon machen sich die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Christine Blessing, und Pfarrer Frederik Reith ein Bild.

Albert Bantle

Von Grund auf renoviert und technisch auf Vordermann gebracht wird derzeit der Katharinensaal unter der katholischen Kirche in Niedereschach.

Der Saal, der nicht nur für viele kirchliche Anlässe, sondern auch von vielen Vereinen und Gruppierungen für Festivitäten genutzt wird, strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus.

Genutzt wird er für schulische Veranstaltungen ebenso wie für den Kindergarten, die Frauenfastnacht, das Forum, den Deifelobed, Generalversammlungen, Weihnachtsfeiern, Seniorennachmittage, Erstkommunionfeiern und vielem mehr.

Eigenleistungen geplant

Trotz geplanter Eigenleistungen liegt der Kostenvoranschlag für die Maßnahme bei rund 300 000 Euro. Derzeit wird im ausgekernten Saal kräftig gewerkelt. Man hofft, bis zu den Rorate-Gottesdiensten, die in der Adventszeit stattfinden, fertig zu sein.

Aktuell wird die Akustikdecke montiert und die ersten Elektroarbeiten sind im Gange. Alle Gewerke wurden bereits vergeben und Muster ausgesucht. Es liegt jetzt also an den Handwerkern, ob der Zeitplan eingehalten wird.

Man kann den Katharinensaal durchaus als einen besonderen Veranstaltungsraum und echtes Schmuckstück der Seelsorgeeinheit „An der Eschach“ (SE) bezeichnen. Vor rund 60 Jahren erbaut und hin und wieder oberflächlich etwas „aufgehübscht“, ließ sich die immer wieder aufgeschobene Großsanierung nicht mehr vermeiden. Allen Verantwortlichen in der SE war klar: Etwas Farbe und Pinsel werden dieses Mal nicht reichen.

Dringende Modernisierung

Angefangen von der WC-Anlage über die Küche bis hin zur Lichttechnik, der Schiebewand, der Bühne, der Theke, der Lüftung, der Beleuchtung und der Elektrik: überall war dringender Handlungsbedarf. Auch eine neue Möblierung ist geplant.

„Das ist ein Projekt für alle“, waren sich Pfarrer Frederik Reith und die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates und Stiftungsrätin Christine Blessing beim Rundgang durch die Baustelle einig.

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