Kammermusiksaison beginnt
: Im Franziskaner in VS spielen starke Persönlichkeiten

Die neue Spielzeit verspricht große Kammermusik mit starken Persönlichkeiten im Franziskaner Konzerthaus.
Von
red/pm
Villingen-Schwenningen
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Das Arcadia Quartet tritt im Kleinen Meisterzyklus im Franziskaner auf.

Das Arcadia Quartet tritt im Kleinen Meisterzyklus im Franziskaner auf.

Arcadia Quartet
  • Neue Saison 2026/27 im Franziskaner Konzerthaus: fünf Kammermusikkonzerte geplant.
  • Auftakt am 17. Dezember mit Ben Kim – Chopin, Schönberg und Schumanns Fantasie C-Dur.
  • Am 12. Januar spielt das Horszowski-Trio Werke von Haydn, Brahms und Ravel.
  • Liederabend am 19. Februar: Christoph Prégardien und Anh Trung Sam mit Schumann, Duparc, Mahler.
  • Boulanger Trio am 20. April mit Beethoven und Brahms; Abschluss am 30. Juni mit Arcadia Quartett.

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Fünf außergewöhnliche Konzertereignisse stehen in der Saison 2026/27 auf dem Programm: große romantische Klaviermusik, Liedkunst und hochkarätige Ensembles. Internationale Künstlerpersönlichkeiten eröffnen spannende Dialoge zwischen unterschiedlichen Epochen und Klangwelten und verbinden dabei bekannte Meisterwerke mit musikalischen Entdeckungen.

Den Auftakt am 17. Dezember macht der amerikanische Pianist Ben Kim. In seinem Klavierrezital treffen Chopins saftige Balladen Nr. 1–4 auf Arnold Schönbergs starke Sechs Kleine Klavierstücke op. 19 sowie Robert Schumanns große Fantasie CDur op. 17. Ben Kim, Gewinner des 55. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, zählt zu den herausragenden Pianisten seiner Generation und gastiert weltweit in bedeutenden Konzertsälen. Der Abend verbindet romantische Virtuosität und poetische Ausdruckskraft mit radikal modernen Klangwelten.

Am 12. Januar ist das international gefeierte Horszowski-Trio zu Gast in Villingen-Schwenningen. Klaviertrios von Haydn, Brahms und Ravel spannen einen musikalischen Bogen von der Wiener Klassik über die Romantik bis zum französischen Impressionismus. Jesse Mills, Ole Akahoshi und Rieko Aizawa gehören zu dem profiliertesten Vertreten der internationalen Kammermusikszene.

Am 19. Februar folgt mit dem Liederabend von Christoph Prégardien und Anh Trung Sam ein weiteres Highlight: Werke von Robert Schumann, Henri Duparc und Gustav Mahler führen durch die unterschiedlichen Ausdruckswelten der deutschen Hochromantik, der französischen Mélodie und der oszillierender Liedkunst. Christoph Prégardien ist einer der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit - am Klavier ist Anh Trung Sam ihm ein ebenbürtiger Partner.

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Ludwig van Beethoven steht am 20. April im Mittelpunkt des Boulanger Trios. Beethovens frühes Trio Es-Dur op. 1 Nr. 1 und das legendäre „Erzherzog-Trio“ op. 97 rahmen Johannes Brahms’ hochkonzentriertes Trio c-Moll op. 101. Das seit über zwei Jahrzehnten international erfolgreiche Ensemble verbindet technische Souveränität mit intensiver musikalischer Phrasierung und gestaltet damit ein wundervolles Konzert im Beethoven-Jahr 2027.

Am 30. Juni, zum Abschluss der Konzertsaison ist das Arcadia Quartett zu erleben. Das Programm führt von Mozarts berühmtem „Dissonanzenquartett“ über Mieczysław Weinbergs emotionales drittes Streichquartett und Mendelssohns leidenschaftliches a-Moll-Quartett zu Bartóks farbenprächtigen Rumänischen Volkstänzen. Das vielfach ausgezeichnete Ensemble gehört zu den führenden Streichquartetten Rumäniens und hat sich mit seinen Gesamteinspielungen von Bartók und Weinberg international einen Namen erarbeitet.

Die Kammermusikkonzerte im Kleinen Meisterzyklus der Saison 2026/27 stehen für musikalische Vielfalt, internationale Spitzeninterpretinnen und die Begegnung von Tradition und Moderne. Chopin, Schönberg, Haydn, Ravel, Schumann, Mahler, Beethoven und Brahms – die fünf Konzertabende verbinden musikalische Klangwelten miteinander und das entfesselt neue Hörerlebnisse für das Publikum.