Kämmerer aus Mönchweiler
: Alexander Pfliegensdörfer will Bürgermeister in Wutach werden

Alexander Pfliegensdörfer möchte Bürgermeister werden. Er hat sich um den Chefsessel im Rathaus in Wutach (Landkreis Waldshut) beworben.
Von
Veronika Davydenko
Oberndorf
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Alexander Pfliegensdörfer will Bürgermeister in Wutach werden.

Hettich-Marull

Mönchweiler - Wutach ist eine kleine Gemeinde mit rund 1200 Einwohnern westlich von Blumberg. Sie hat drei Ortsteile namens Ewattingen, Lembach und Münchingen. Besonders bei Wanderern und Radfahren ist der Ort sehr beliebt.

Bei seinem Besuch im Wutacher Rathaus führte der Bürgermeisterkandidat ein Gespräch mit dem amtierenden Bürgermeister Christian Mauch. Dieser bewirbt sich nicht um eine weitere Amtszeit. Pfliegensdörfer erhielt eine Führung durch das Rathaus. "Dort ist ein junges und engagiertes Team tätig", teilt Pfliegensdörfer seinen Eindruck mit.

Er ist selbst erst 27 Jahre alt und wohnt in Geisingen. Ursprünglich komme er aus Grafenau im Landkreis Böblingen, erzählt er. Dort habe er schon Interesse an kommunaler Politik gezeigt. 2014 kandidierte Pfliegensdörfer in seiner Heimatstadt für den Gemeinderat. Damals für die CDU. Er habe es leider nicht in den Gemeinderat geschafft, doch sein Interesse für Kommunalpolitik blieb erhalten.

Keine Vorurteile wegen seinem Alter

Bisher habe er keine Vorurteile oder negative Kommentare aufgrund seines Alters gespürt. Beim Neujahrsempfang in Wutach haber er die Möglichkeit gehabt mit vielen Bürgern zu sprechen, berichtet Pfliegensdörfer. Diese seien ihm gegenüber "aufgeschlossen und liebevoll" gewesen.

Seit Juni 2022 arbeitet der Bürgermeisterkandidat im Rathaus der Gemeinde Mönchweiler als Rechnungsamtsleiter. Bisher war er in seiner Karrierelaufbahn dem Finanzwesen treu. Doch nun möchte Pfliegensdörfer Wutach, dem "attraktiven Wohnort", als Bürgermeister dienen.

30 Minuten Pendeln

Nach Wutach umziehen möchte der 27-Jährige erstmal nicht. Die 30-minütige Fahrt nach Wutach wolle er pendeln. "Die Strecke ist ungefähr genauso lang, wie von Geisingen nach Mönchweiler."

Kurz vor Bewerbungsschluss warf ein weiterer Bewerber seinen Hut in den Ring für die Bürgermeisterwahl am 29. Januar.

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