Investition in Kindergarten: Marbacher Elternbeirat bringt sich beim Kauf neuer Spielgeräte ein

Der Ortschaftsrat entschied sich für die komplette Dachsanierung der Turn- und Festhalle und begrüßte das Engagement des Elternbeirats zum Kauf eines neuen Spielgeräts für den Außenbereich der Kindertagesstätte.
Rainer BombardiDer Marbacher Ortschaftsrat entschied während einer Besichtigung der Kindertagesstätte, das Angebot zum Austausch der Trennwände in der Toilettenanlage alternativ mit einem Kostenvoranschlag für eine Reparatur zu erweitern.
Voraussetzung, damit der Alternativvorschlag zum Tragen kommt, ist eine deutliche Unterschreitung der für den Austausch vorgesehenen Kosten in Höhe von 7300 Euro. Um Folgekosten zu vermeiden, müsste eine Reparatur zudem langfristig die Funktion der Trennwände garantieren.
Der Kauf von Turnstangen und einem Spielgerät für die Außenanlage der Kita wird über eine Spende und den vom Elternbeirat erwirtschafteten Finanzmitteln realisiert.
Einig war sich der Ortschaftsrat über die Anschaffung eines mobilen Beamers inklusive elektrischer Leinwand für die Turn- und Festhalle. Die Vereine und Einrichtungen können auf Anmeldung für ihre Veranstaltungen, Vorträge oder Präsentationen das mobile Gerät leihen.
Das Gremium entschied sich, die begonnene Sanierung des teilweise stark beeinträchtigen Turn- und Festhallendachs fortzusetzen und hat weitere 7500 Euro freigegeben. Die Instandsetzung der Dachkonstruktion inklusive Ausbesserung morscher Holzabschnitte, dem Anbringen von Dampfsperren, neuen Fassadenplatten und Blechen erforderte somit eine Investition von rund 15.000 Euro.
Austausch des letzten alten Metallfensters
Verstärkt eintretende Feuchtigkeit entlang der Fensterfront des Judovereins bedingt im Schulkeller den Austausch des letzten alten Metallfensters.
Die Idee, beim Quartierplatz im Neubaugebiet Melben einen weiteren Gehweg zwischen Schorenstraße und der Retentions- und Regenwasserversickerungsmulde zu erstellen, ließ der Ortschaftsrat aus finanziellen und planerischen Gründen fallen. Ortsvorsteherin Irina Ebauer berichtete, dass für 63 Quadratmeter die Kosten knapp 11.000 Euro betragen hätten. Überdies hatte sich das Vorgängergremium bewusst für die Gestaltung der Wege rund um den Quartierplatz entschieden.