Innenstadt Schwenningen
: Es soll sich was ändern

Die Umwidmung eines Teilstücks der Friedrich-Ebert-Straße in Schwenningen zur Fußgängerzone ist offenbar komplizierter als gedacht.
Von
Cornelia Hellweg
Oberndorf
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Bald Fußgängerzone in diesem Bereich der Friedrich-Ebert-Straße?

Cornelia Hellweg

Die Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße im Abschnitt zwischen der Kronen- und der Jakob-Kienzle-Straße war bereits Thema im Jahr 2017 im Zuge der Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung der Fußgängerzone.

Passiert ist wenig. „Der Beschluss wurde dann nicht weiterverfolgt, weil keine Mittel im Haushalt zur Verfügung standen“, führte Bürgermeister Detlev Bührer in der Sitzung des Technischen Ausschusses am Dienstagabend aus. Zum Thema machte dies erneut die CDU-Fraktion. Der Antrag zielt darauf ab, die 2017 beschlossenen Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße in diesem Abschnitt zur Fußgängerzone zeitnah umzusetzen.

Schutzkonzept in Arbeit

Das ist nach Angabe der Verwaltung gar nicht so einfach, wie Silvie Lamla als Leiterin des Grünflächen- und Tiefbauamtes berichtete. Die Verwaltung arbeite gerade an einem so genannte Zufahrtsschutzkonzept, um Veranstaltungsorte besser zu schützen. Dies vor dem Hintergrund der bundesweit schlechteren Sicherheitslage bei Festen und Veranstaltungen.

Die Friedrich-Ebert-Straße in Schwenningen ist noch für den Verkehr frei gegeben.

Foto: Cornelia Hellweg

Darüber hinaus sind perspektivisch Arbeiten am Hauptkanal dort nötig. Die will man angehen, wenn im Rahmen des Zufahrtsschutzes sowieso Bauarbeiten fällig werden. Daher wird jetzt mit Blick auf den CDU-Antrag empfohlen, zuerst die Umwidmung als Fußgängerzone in die Wege zu leiten – ohne zunächst baulich etwas zu verändern. Im laufenden Doppelhaushalt der Stadt sind dafür sowieso keine Mittel vorgesehen.

Daher will man nun das Vorhaben in den Doppelhaushalt 2026/27 aufnehmen. Die verkehrsrechtliche Anordnung und das „Widmungsverfahren“ sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Als verkehrlich problematisch wird gesehen, das ohne einen Umbau zwei Sackgassen entstehen, so dass es in den für den Verkehrs freigegebenen Abschnitten Gegenverkehr schwer hat wegen nicht ausreichender Ausweichmöglichkeiten.

Mittelfristig sollen daher zumindest Leuchten an einer Seite konzentriert werden, um das Ein- und Ausparken im Bereich der ehemaligen Post zu verbessern und Ausweichmöglichkeiten im Bereich des City-Rondells zu schaffen. Für diesen Weg stimmten zwölf Ausschussmitglieder mit Ja, drei mit Nein und einer enthielt sich.

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