Innenhof-Festival in Villingen
: Musik voller Energie reißt Publikum mit

Es war ein Auftakt nach Maß für das 35. Innenhof-Festival am Wochenende in Villingen. Der Sommer ist zurück, und die passende Musik liefern Rumba de Bodas aus Bologna.
Von
Cornelia Hellweg
Oberndorf
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Die Band Rumba de Bodas hatte ihre CD „Superpower“ mitgebracht, und der Titel ist auch eine gute Beschreibung der energiegeladenen Musik, mit der sie das Publikum mitriss.

Cornelia Hellweg

Nahezu herbstlich mutete das Wetter beim Aufbau im Innenhof der Scheuer wenige Tage vor Festivalstart an. Nass-kalt und niedrige Temperaturen – wie würde das werden? Denn gutes Wetter lockt mehr Besucher den Open-Air-Veranstaltungen, noch dazu im August.

Die Meteorologen sollten Recht behalten. Die Sonne hatte am vergangenen Freitag freie Fahrt, so dass es auch am Abend noch angenehm temperiert war. Perfekt also für den Auftritt von Rumba des Bodas aus Bologna, die das 35. Innenhof-Festival eröffneten.

Sie blickten auf ein gut gelauntes und vor allem zahlreiches Publikum. Darüber freuten sich natürlich Richard Hehn und Jürgen „Yogi“ Kern. Auch bei der 35. Auflage machten viele Ehrenamtliche das „selbst gebaute“ Festival erst möglich. Das Wichtigste aber sei das Publikum, und das hält dem Kleinod bereits viele Jahre die Treue.

Die siebenköpfige Band mit Rachel Doe (Gesang), Alessandro Orefiche (Schlagzeug), Mattia Franscescini (Keyboard), Giacomo Vos (Bass), Kim Gianesini (Saxofon), Alain P. (Gitarre) und Fabio S. an der Trompete hatten ihre CD „Superpower“ mitgebracht, und der Titel ist auch eine ganz gute Zusammenfassung des Auftrittes.

Die Tanzfläche füllte sich schnell

Um kurz nach 20 Uhr ging es los. Rund zwei Stunden unterhielten Rumba de Bodas ihr Publikum mit einem sehr tanzbaren Weltmusikmix. Denn zu hören waren neben Cumbia, Jazz und Swing, Afrobeat, Reggae und Funk. Die Lieder sang „Queen“ Rachel Doe auf Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Französisch und Twi. Da brauchte es dann nicht lang, bis sich die Tanzfläche füllte.

Gut gelaunte und vor allem zahlreiche Gäste strömten zum ersten Abend des Innenhof-Festivals.

Foto: Cornelia Hellweg

Die Band gründete sich im Jahr 2008 und spielte inzwischen unter anderem auf vielen Festivals und unterschiedlichen Kontinenten. Entsprechend professionell klappte das Zusammenspiel, die Chemie stimmt. Sängerin Rachel Doe gibt zurecht den Ton an, ist gleichzeitig eine Teamplayerin. Trompeter und Saxofon betonen die energiegeladene Musik und stimmigen Auftritte.

Jede und jeder darf mal glänzen. Weil sie ein so breites Repertoire haben, fällt es ihnen nicht schwer, die zwei Stunden zu füllen. Klar, dass das Publikum am Ende Lust auf mehr hat. Mehrere Zugaben sind drin – aber um 22 Uhr muss mit Blick auf Anwohner schließlich Schluss sein.

Die Sängerin Rachel Doe gibt den Ton an.

Foto: Cornelia Hellweg

Aber im Ambiente des Innenhofes lässt sich auch anschließend noch Chillen. Und Schluss ist noch lange nicht. Das 35. Innenhof-Festival dauert noch bis einschließlich Samstag, 16. August. Den letzten Abend beschließen Mad Zeppelin, eine Tribute Band, welche die Rockklassiker von Led Zeppelin lebendig werden lässt. Live und ohne doppelten Boden.

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