Inklusion in Villingen-Schwenningen
: Wie barrierefrei sind die Spielplätze in der Doppelstadt?

In Villingen-Schwenningen wird Barrierefreiheit auf Spielplätzen zunehmend großgeschrieben. Doch wie steht es konkret um die Inklusion in der Doppelstadt? Seit 2014 wurden zahlreiche Spielplätze erneuert und mit barrierefreien Geräten ausgestattet.
Von
Leroy Behrens
Oberndorf
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Schwarzwälder Bote

Wie steht es um die Barrierefreiheit auf Spielplätzen in der Doppelstadt? Diese Frage stellte unser Leser Gottfried Schmidt unserer Redaktion – und die Stadt gibt darauf eine klare Antwort: Inklusion wird bei der Weiterentwicklung öffentlicher Spielplätze aktiv mitgedacht.

Wie Pressesprecherin Madlen Falke mitteilt, betreut das Grünflächen- und Tiefbauamt derzeit rund 90 öffentliche Spiel- und Bolzplätze in Villingen-Schwenningen. „Seit dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zur Spielplatzentwicklungsplanung im Jahr 2014 wurden rund 30 Anlagen erneuert oder aufgewertet“, so Falke. Die Umsetzung erfolge dabei schrittweise und abhängig von den zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen.

Augenmerk liegt auf Inklusion

Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Maßnahmen auf Inklusion. So werde das bestehende Spielplatzinventar bei jeder Erneuerung grundsätzlich um barrierefrei zugängliche und inklusive Spielgeräte ergänzt – ebenso wie um Mehrgenerationengeräte für begleitende Betreuungspersonen. „Darunter fallen zum Beispiel sogenannte Vogelnest-Schaukeln, die auch von Kindern mit Behinderung genutzt werden können“, erklärt Falke.

Konkrete Beispiele für multifunktionale und inklusive Angebote würden sich unter anderem auf dem Spielplatz am Fäßlesgrund, auf dem Areal Strangen in Schwenningen sowie auf den Anlagen am Roggenbach und dem Hubenloch in Villingen finden. „Aktuell wird zudem der Spielplatz an der Brigach für rund 80 000 Euro erneuert.“

450 000 Euro für Spielplatzaufwertung

Im laufenden Haushaltsjahr würden für Spielplatzaufwertungen stadtweit 450 000 Euro zur Verfügung stehen. Dieses Budget soll laut Stadtverwaltung „möglichst gewinnbringend in eine qualitätsvolle Spielplatz-Infrastruktur für unsere Kinder“ investiert werden.

„Villingen-Schwenningen ist hier bereits auf einem sehr guten Weg, den wir auch zukünftig konsequent weiter beschreiten wollen“, so Madlen Falke.

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