In der Parkresidenz am Germanswald in Villingen: Publikum feiert Radspitz und das Kulturfest

Alle Generationen kamen zu Radspitz in die Parkresidenz am Germanwald in Villingen.
Hella Schimkat- Kulturfest in der Parkresidenz am Germanswald feierte sein zehnjähriges Bestehen.
- Radspitz spielte am Samstagabend und zog weit mehr als rund 1500 Zuhörer an.
- Alle Generationen feierten friedlich – Security und Rotes Kreuz meldeten ruhigen Verlauf.
- Sonntag war Familientag: Hüpfburg, Kasperletheater, Schminken und Bobbycar-Rallye.
- Das Pflegeheim organisierte alles selbst, Eintritt und Shuttle-Bus waren an beiden Tagen frei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zehn Jahre Kulturfest im Park der Parkresidenz am Germanswald bescherten sowohl den Bewohnern des Pflegeheims als auch dem Mitarbeiterteam und der Geschäftsführerin Cathrin Beese Kaiserwetter.
Beste Bedingungen in einem Park, der trotz seiner Größe aus allen Nähten platzte, so groß war der Ansturm an beiden Tagen.
Der Samstagabend gehörte, wie seit fast zehn Jahren, Deutschlands bekanntester Partyband Radspitz, die für ordentlich Hitze auf dem Platz vor der Bühne sorgte. Klaus Pfreunder, Gründer der Band vor weit über 40 Jahren, Sänger, Moderator und der Mann am Keyboard, sowie Frontmann Lars Rau und eine hervorragende Band brachten das Publikum schon bei den ersten Tönen in Stimmung.
Vor der Bühne standen schon die Minis, angefangen bei fünf Jahren. Hinter ihnen Bewohner des Pflegeheims auf bequemen Sitzgelegenheiten. Dahinter die treuen Fans, ob Teenies, Familienväter und Mütter, nicht zu vergessen Senioren, die mit den Füßen scharrten, bis es losging.
Im Laufe des Abends kamen immer mehr Besucher, weit mehr als rund 1500 Zuhörer. Viele auch im Park verteilt, genossen die Partyband, die bis Mitternacht für qualmende Füße sorgte.

Frontmann Lars Rau von Radspitz hat die Besucher beim Kulturfest in der Parkresidenz im Germanswald in Villingen im Griff.
Hella Schimkat„Sind wir schon seit dem ersten Kulturfest hierhergekommen?“, fragte Klaus Pfreunder. Keiner wusste es, aber dass Radspitz immer da war, das wusste jeder. „Wenn nicht im ersten Jahr, dann ab dem zweiten Jahr“, meinte er und hämmerte auf die Tasten.
Die Band hatte alles drauf, vom Schunkellied bis zu Neil Diamond und anderen Rockgrößen, das Publikum aber auch. Wie immer war der Eintritt an beiden Tagen frei. Auch der Shuttle-Bus, der am früheren IHK-Parkplatz die Besucher abholte und wieder zurückbrachte, fuhr unermüdlich alle Viertelstunde.
Die Security-Herren hatten nichts zu tun, denn die Besucher waren friedlich. Auch das Deutsche Rote Kreuz konnte es geruhsam angehen. So hat man es gerne, und dafür ist das Kulturfest bekannt.
Familientag am Sonntag
Der Sonntag war Familientag, hier konnten hauptsächlich die Kinder auf ihre Kosten kommen. Ob Hüpfburg, Kasperletheater, Kinderschminken oder Bobbycar-Rallye – Langeweile kam hier nicht auf.
Auch an die Eltern wurde gedacht, denn Schaschlikspieße, Calamari frittiert mit Dips, Pommes mit Chili-Cheese-Soße und auch leckere Torten und Kuchen ließen Freude aufkommen.
Viele Besucher fragen sich immer wieder, wie das Pflegeheim es sich leisten kann, keinen Eintritt zu verlangen. „Dieses Fest wird komplett von unserem Pflegeheim organisiert“, erklärt Cathrin Beese auf Anfrage. Es bedeute einen immensen Kraftakt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
„Wir kochen und brutzeln selbst, mixen unsere einfallsreichen Cocktails selbst, kümmern uns um die Besucher und ihre Gäste, natürlich auch um unsere Bewohner, die das Fest entweder live im Park miterleben oder von ihren Balkons. Hier wird niemand vergessen“, so Cathrin Beese.
Die vielen Gebete an den „Wettergott“ hätten in diesem Jubiläumsjahr auch geholfen, was will man mehr, freute sich das Team, und die mehrere Tausend Besucher bewiesen, dass es zwei tolle Tage waren.
