Hundsportverein in Tannheim: Vierbeiner nehmen die Fährte auf

Einen Einblick in das gemeinsame Training von Vierbeinern und ihren Haltern und die Anforderungen bei Prüfungen gab der Hundesportverein Tannheim bei seinem Sommerfest.
Willi Zimmermann Beim Sommerfest des HSV Tannheim (Hundesportverein) in der Hundesport-Arena in direkter Nachbarschaft zum Fußball-Stadion wurde niemand gebissen oder verbellt, eben eine sehr disziplinierte Sportveranstaltung.
Was die zahlreichen Zuschauer mit staunenden Augen durch das Gitter der ehemaligen Tennisanlage sahen, war Hundehaltung Plus.
Und natürlich Sport, was die Hunde verschiedener Rassen vom 15 Monate alten Welpen bis zum Diensthund zum Besten gaben, hinsichtlich Fährtenarbeit, Unterordnung (Gehorsam) und Schutzdienst.
Was das Lernen von Fährten aufnehmen anbetrifft, so bedankte sich der Verein bei den hiesigen Landwirten für die Möglichkeit, auf deren Gelände zu üben.
Instinkte gefragt
Dafür sei ein so kleines Stadion nicht unbedingt der richtige Ort, war von Joachim Singer zu erfahren, der die Vorführungen anschaulich und bestens verständlich kommentierte. Fährtenarbeit, Unterordnung (Gehorsam) oder Schutzdienst gehören zur Internationalen Gebrauchshundeprüfung. Da sind die natürlichen Bewegungsabläufe und Instinkte gefragt. Es gibt ja auch eine Belohnung für die gute Arbeit.
Mit Zwang könne man keinem Hund beikommen, erklärte Singer. Eine weitere und andere Stufe ist es, wenn ein Hund zum Diensthund ausgebildet wird. Der Hund hat zu wissen, wann er im Dienst ist und wann nicht. Auch dies wurde den Zuschauern vorgeführt.
Vor drei Jahre hatte der 2020 in Bräunlingen gegründete Hundesportverein „An der Breg“ die Tennisanlage Tannheim übernommen und gestaltete sie in Eigenarbeit quasi zu einer Hundesport-Arena um. Die rund 40 aktiven Hundesportler, darunter auch Tannheimer, kommen vorwiegend aus dem Raum Donaueschingen, aber auch aus dem gesamten Schwarzwald-Bar-Kreis bis hinunter in die Schweiz.