Heiß, heißer, Ventus in VS: Open-Air-Erfolg trotz Rekordhitze

Die Hitze tut der Stimmung auf dem Ventus Open Air keinen Abbruch.
Annette Bammert- Ventus Open Air in VS-Villingen war ausverkauft und zählte rund 1000 Besucher.
- Trotz Hitze um 39 Grad lief das Festival 14 Stunden auf drei Bühnen – bis 5 Uhr.
- Veranstalter setzten auf Sprühwasser, Zelte und kurze Wege, eine Absage stand nie zur Debatte.
- Im Line-up standen u. a. Nakadia, Kyanu und der regionale DJ Nic Kegan.
- Mit 1000 Tickets ist die Kapazitätsgrenze erreicht – Planungen fürs nächste Jahr laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei Rekordtemperaturen um die 39 Grad ging es beim Ventus Open Air im Jugend- und Kulturzentrum Klosterhof am Samstag heiß her.
Mit rund 1000 Besuchern auf dem Gelände war die Veranstaltung, die seit 2023 elektronische Festival-Kultur nach VS bringt, ausverkauft.
Wer genügend Durchhaltevermögen hatte, konnte 14 Stunden lang auf drei Bühnen regionale und internationale Artists aus den Bereichen House, Techno und Harder Styles live sehen. Der Einlass für das Outdoor-Programm mit zwei Bühnen startete bereits um 15 Uhr, bevor es gegen 22 Uhr fließend ins Indoor-Programm überging. Bis 5 Uhr wurde hier gefeiert und getanzt.
Internationale Größen in VS
Überlegungen, das Open Air aufgrund der Hitze abzusagen, standen zu keinem Zeitpunkt im Raum: „Wir haben kurzfristig noch eine Sprühwasseranlage und Zelte für ausreichend Schattenplätze organisiert. Die Wege auf dem Gelände sind außerdem so kurz, dass man jederzeit schnell an die Bar oder in den Schatten kommt“, so Geschäftsführer der Clocktown Events GbR, Markus Schwarz.
Zusammen mit Florian Hägele und Michael Aberle organisierte er das Ventus Open Air jetzt schon zum vierten Mal. Die Vorbereitungen und der Aufbau gingen, obwohl keiner der drei Freunde und Kollegen gelernter Eventmanager ist, auch dieses Jahr reibungslos über die Bühne.
Unter anderem dank des starken Netzwerks von Florian Hägele fand man Größen wie Nakadia, die weltweit auf großen Festivals auftritt, sowie Kyanu, der auf Streamingplattformen international mehrere Millionen Hörer pro Monat erreicht, im Line-up. Nicht fehlen durften auch regional verwurzelte DJs wie Nic Kegan.
Kapazitätsgrenze ist jetzt erreicht
Von der ersten Veranstaltung 2023 bis heute ist das Open Air stetig gewachsen und die Besucherzahl hat sich mehr als verdoppelt: Im ersten Jahr war das Event mit 400 Tickets ausverkauft.
Mit einem geänderten Ticketsystem konnte man jetzt rund 1000 Menschen auf das Gelände lassen: „Wir haben inzwischen ein Ticketsystem mit reinen Daytime-Tickets, aber auch eine Day & Night-Variante. Mit den 1000 Tickets sind wir jetzt aber an der Kapazitätsgrenze angelangt“, so Markus Schwarz.

Nic Kegan zieht die Besucher an die „Durus“-Stage.
Annette BammertDie beinahe 5000 Follower auf Instagram lassen vermuten, dass es beim Ticketverkauf noch Luft nach oben gibt. Außerdem hat man in der Region mit dieser Art Veranstaltung auch kaum Konkurrenz – „in VS geht halt auch nichts.“
Größer werden soll die Veranstaltung in jedem Fall, weshalb dem Team nun Überlegungen bevorstehen, ob es irgendwo und irgendwie noch Raum zum Wachsen für das Ventus gibt.
Dass das Event fortgeführt wird, steht außer Frage: „Wir sind jetzt schon in den Planungen fürs nächste Jahr“, verrät Markus Schwarz.
Weitere Informationen zum Festival gibt es unter www.ventus-openair.de.
