Haus der Gesundheit: Ärztehaus entsteht in Dauchingen

Noch ist nichts zu sehen vom Haus der Gesundheit beim Dorfplatz. Doch das wird sich demnächst ändern.
Rainer Bombardi- Gemeinderat vergab Planung und Einrichtung für ein Haus der Gesundheit am Dorfplatz.
- Ein Totalunternehmer wird beauftragt – sanwaldstraub Architekten leiten das Verfahren.
- Kosten des Verfahrens rund 25.500 Euro, Gebäude mit drei Nutzungseinheiten geplant.
- Zwei Ankermieter unterschrieben: zwei Hausärztinnen und die Physiotherapiepraxis Günther.
- Tempo 30 noch offen: Landratsamt verlangt Gefährdungseinschätzung für einzelne Abschnitte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gemeinsam mit seiner Entscheidung zur Vergabe an einen Totalunternehmer beauftragte der Gemeinderat „sanwaldstraub Architekten“, das Verfahren für Kosten in Höhe von rund 25.500 Euro durchzuführen.
Einig waren sich die Gemeinderäte über die Dimensionen des neuen Gebäudes, das drei Nutzungseinheiten aufweisen soll. Das Vergabeverfahren soll eine funktionale Leistungsbeschreibung beinhalten.
Zu Beginn informierte Bürgermeister Torben Dorn, dass zum jetzigen Zeitpunkt bereits zwei Ankermieter ihr Interesse am neuen Gebäude mit Unterschrift unter einem Mietvertrag bekundeten. Zu ihnen zählen die beiden Hausärztinnen Ariane Bucher und Nicole Popp sowie die Physiotherapiepraxis Günther.
Dorn hatte vorgeschlagen, im Haus der Gesundheit eine dritte Nutzungseinheit vorzusehen und dachte an eine Bäckerei. Eventuell wäre auch eine Apotheke, ein Tante-Emma-Laden oder ein anderer Nahversorger ein Thema.
Neues Vergabeverfahren
Im Vorfeld online zugeschaltet war Rechtsanwalt Alexander Wichmann, welcher die Vor- und Nachteile dieses für den Gemeinderat bislang unbekannten Vergabeverfahrens ausführlich erläuterte. Dieser hatte sich im Vorfeld bestens vorbereitet, sodass der Rat ohne weitere Fragen die Zustimmung für das Vergabeverfahren an einen Totalunternehmer vergab.
Noch keine endgültige Entscheidung gibt es hinsichtlich der von einer Bürgerinitiative unter Leitung von Sprecher Marcel Kübler geforderten Einführung einer Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 auf den Hauptverkehrsachsen durch Dauchingen.
In den Sommerferien hatte mit allen beteiligten Behörden eine Verkehrsschau stattgefunden. Wie Hauptamtsleiter Andreas Krebs informierte, fordert das Landratsamt vor der Einführung jedoch entlang der Straßenführung vor der Umsetzung für jenen einzelnen Abschnitt eine Gefährdungseinschätzung. Dieselbe Vorgabe greift für die Straßen in den Wohngebieten, deren Ausweisung in Tempo-30-Gebiete nicht von einer Reduzierung der Geschwindigkeit auf den Durchgangsstraßen zusammenhängt.
Dorn bot Initiative-Sprecher Marcel Kübler an, die aktuelle Entwicklung in Bezug auf die Einführung von Tempo 30 in Dauchingen persönlich zu erläutern.