Hauptübung in Pfaffenweiler
: Wehr meistert schwierige Rettung nach Unfall

Erstmals stand bei der Herbsthauptübung der Abteilung Pfaffenweiler eine aufwendige technische Hilfeleistung im Mittelpunkt. An einem realitätsnahen Unfallszenario zeigten die Einsatzkräfte, wie wichtig eingespielte Abläufe und die Zusammenarbeit sind.
Von
Willi Zimmernann
VS-Pfaffenweiler
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Ein Verkehrsunfall mitten in Pfaffenweiler mit im Auto eingeklemmten und verletzten Personen war die Übungsannahme bei der Herbsthauptprobe der Feuerwehr Pfaffenweiler.

Ein Verkehrsunfall mitten in Pfaffenweiler mit im Auto eingeklemmten und verletzten Personen war die Übungsannahme bei der Herbsthauptprobe der Feuerwehr Pfaffenweiler.

Willi Zimmermann
  • Feuerwehr Pfaffenweiler übte erstmals technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall.
  • Szenario: E-Roller missachtet Vorfahrt, zwei Autos kollidieren – drei Verletzte, zwei eingeklemmt.
  • Einsatzkräfte arbeiteten Schritt für Schritt; Befreiung eingeklemmter Personen dauerte länger.
  • Unterstützung kam aus Tannheim und Villingen, Ablauf wurde für Zuschauer erklärt.
  • Neues Gerätehaus: Fachplaner sind soweit, Vorstellung zunächst nicht öffentlich geplant.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Bei ihrer Herbsthauptübung stellte die Feuerwehr Pfaffenweiler erstmals keinen Brandeinsatz dar, sondern einen Einsatz zur technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall.

Das ist kein Neuland für die Feuerwehren. Seit Jahren hat sich herauskristallisiert, dass gerade mal ein knappes Drittel der Einsätze herkömmliche Brandeinsätze sind, in etwa genauso viel wie im Verkehrsunfall-Bereich. Entsprechend intensiv haben sich Feuerwehren ausbildungsmäßig auf solche Geschehnisse vorbereitet.

Angenommen wurde, dass an der Kreuzung Efeu-/Steinbühlstraße ein E-Rollerfahrer die Vorfahrt missachtet hat. Um eine Kollision zu vermeiden, weicht ein Autofahrer abrupt aus. Trotz des Ausweichmanövers kommt es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. Gleichzeitig stürzt der E-Rollerfahrer auf die Fahrbahn. Ergibt folgende Lage: Der Rollerfahrer sitzt leicht verletzt auf der Straße, die beiden Autofahrer werden sehr viel schwerer verletzt und in ihren Autos eingeklemmt.

„Rückt ruhig enger zusammen und ans Geschehen heran“, forderte Abteilungskommandant Steffen Beha die zahlreichen Zuschauer auf, und sie erhielten einen anschaulichen und realistischen Einblick aus nächster Nähe in die vielfältigen Aufgaben der technischen Hilfeleistung und in das Zusammenspiel der unterschiedlichen Einsatzschritte bis hin zu den Aufgaben der Rettungsdienste.

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Eingeklemmte Personen aus Autos befreit

Eingängig erklärt und erläutert wurde alles von Ulrich Wachter. Ganz so schnell ging es nicht, die eingeklemmten und verletzten Personen aus den Autos herauszuholen. Jeder Schritt muss sachlich und strukturiert abgearbeitet werden und wurde es auch. Und wenn sich ein verunfalltes Auto mal nicht so wie geplant auseinandernehmen lässt, auch das gehört zum Geschäft der Feuerwehrleute. Vielen sei es nicht bewusst, wie schwierig und komplex eine solche Rettungsaktion ist, war von Abteilungskommandant Beha zu erfahren.

Bei einem solchen Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten als Übungsszenario im ländlichen Raum ist eine Feuerwehr nicht allein beschäftigt. In diesem Fall waren auch ein Einsatzfahrzeug aus Tannheim und das Rüstfahrzeug mit den notwendigen Gerätschaften aus Villingen ausgerückt. Er sei im Verlaufe seines Berufslebens schon an viele Unfallstellen gekommen, an denen es so ausgesehen habe, erinnerte sich Ortsvorsteher Martin Straßacker. Er sei immer froh gewesen, wenn die Fachleute von Feuerwehr und Rettungsdiensten schon gute Vorarbeit geleistet hätten, bevor die Polizei kam.

Planungen für neues Gerätehaus laufen

Das neue Feuerwehrhaus, alle hatten darauf gewartet, dass Ortsvorsteher Straßacker in der Übungsbesprechung etwas dazu sagt. Er habe erfahren, so Straßacker, dass die Fachplaner soweit seien, dass der Sachstand demnächst zunächst einmal in einer nicht öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates vorgestellt werden wird. „Wer weiß, vielleicht kann doch schon 2027 mit den Bauarbeiten begonnen werden“, so die Hoffnung.