Gründungsinitiative in Niedereschach: EGON erneut unter den drei Besten im Land

EGON-Wirtschaftsförderer Wolfgang Müller.
Rainer Bombardi- EGON erreicht erneut das Landesfinale von „Start-up BW Local“ in der Kategorie Unternehmensnachfolge.
- Finale am 23. November in der L-Bank in Stuttgart – Gegner sind RWSB-Heuberg und Sindelfingen.
- Der Verbund Niedereschach, Dauchingen und Deißlingen war schon mehrfach erfolgreich und ist wieder unter den Top drei.
- Beispiele für Erfolge: gesicherte Nachfolge der Apotheke in Niedereschach und Neustart des Landgasthofs Mohren.
- EGON dokumentiert 18 Nachfolgefälle und 27 Interviews; ein Buch und die EGON‑Brücke sind in Arbeit.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Gründungs- und Nachfolgeinitiative Neckar-Eschach, kurz „EGON“, hat erneut das Landesfinale von „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ erreicht, informiert nun EGON-Wirtschaftsförderer Wolfgang Müller.
Nach dem Pitch (kurze Präsentation) am 13. Oktober gehört der Verbund der drei Gemeinden zu den drei Finalisten in der Kategorie Unternehmensnachfolge.
Am 23. November geht es in der L-Bank in Stuttgart um die Plätze eins bis drei. Neben EGON stehen die Regionale Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Stadt Sindelfingen im Finale.
Der Landeswettbewerb wird alle zwei Jahre durchgeführt. Für EGON ist der erneute Finaleinzug eine besondere Bestätigung der kontinuierlichen Arbeit in der Gründungs- und Nachfolgeförderung.
Zum zweiten Mal in Folge unter den Finalisten
Der interkommunale Verbund der Gemeinden Niedereschach, Dauchingen und Deißlingen gehört zum zweiten Mal in Folge zu den drei Finalisten und war auch in den vorangegangenen Wettbewerbsrunden regelmäßig erfolgreich.
2024 hatte EGON die Unternehmensnachfolge zu einem strategischen Schwerpunkt gemacht. Zwei Jahre später konnte der Verbund zeigen, was daraus konkret geworden ist. Bei der Apotheke in Niedereschach wurden Versorgung, Standort und kommunale Handlungsmöglichkeiten miteinander verbunden; sechs Arbeitsplätze bleiben erhalten.
Beim Landgasthof Mohren wurde nach längerem Leerstand das Geschäftsmodell gemeinsam mit Bevölkerung und Betreibern neu ausgerichtet. Seit dem 1. Oktober ist der Gasthof wieder geöffnet und bietet fünf Arbeitsplätze.
Inzwischen hat EGON 18 Nachfolgefälle dokumentiert und 27 Interviews geführt. Die Erfahrungen fließen auch in das Buch „Nachfolge machen“ ein, das Ende 2026 erscheinen soll.
Aus den bisherigen Fällen entstand zudem die EGON‑Brücke. Sie verbindet die lokale Begleitung durch EGON mit professioneller Mediation. 2027 soll dieser Ansatz zusätzlich zur laufenden Nachfolgearbeit in vier realen Fällen erprobt werden.
Der erneute Finaleinzug zeigt, dass Unternehmensnachfolge im ländlichen Raum weit mehr bedeutet als einen Eigentümerwechsel: Es geht um Arbeitsplätze, Versorgung, Wertschöpfung und lebendige Ortsstrukturen. Und klar ist auch: Bevor ein Weg endet, beginnt die Nachfolge.
