Großer Tag für Schabenhausen: Die Kindergartenerweiterung ist fertiggestellt

Der Kindergarten in Schabenhausen wurde eingeweiht.
Albert Bantle- Schabenhausen feierte die Erweiterung des Kindergartens im Haus der Vereine.
- Das Projekt kostete rund 3,5 Millionen Euro und umfasst eine grundlegende Sanierung.
- Der Kindergarten wird künftig zweigruppig von der LFA im Auftrag der Gemeinde geführt.
- Ein neuer Aufzug macht alle Etagen barrierefrei – auch die Vereine profitieren.
- Bürgermeister Ragg betonte: Kinder aus allen Ortsteilen werden hier betreut.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gäste wurden musikalisch bestens unterhalten von der Musik- und Trachtenkapelle unter der Leitung von Dirigent Rainer Klopf und bewirtet von den Mitgliedern der Vereinsgemeinschaft Schabenhausen.
Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit zu einem informativen Rundgang durch das für rund 3,5 Millionen Euro erweiterte und im Altbestand von Grund auf renovierte Haus der Vereine.
Darin werden neben dem künftig zweigruppig von der Stiftung Lernen, Fördern, Arbeit (LFA) im Auftrag der Gemeinde geführten Kindergarten auch die Schabenhauser Vereine ihr Domizil haben. In Form eines neu installierten Aufzuges, der auf allen Etagen des Gebäudes Barrierefreiheit garantiert, haben auch die Vereine von der Großbaumaßnahme profitiert.
Mit in die Feierlichkeiten eingebunden waren auch die Kindergartenkinder, die mit zwei Liedbeiträgen das Programm bereicherten.
Künftig Kinder aus allen Ortsteilen
Begrüßt wurden die Besucher von Bürgermeister Martin Ragg und Ortsvorsteher Wilfried Greinus. Beide freuten sich über das gelungene Bauwerk. „Heute ist ein ganz besonderer Tag, ein großer Tag, nicht nur für Schabenhausen, sondern für die gesamte Gemeinde“, betonte der Bürgermeister auch mit Blick darauf, dass in dem Kindergarten künftig Kinder aus allen Ortsteilen der Gesamtgemeinde betreut werden.
Ragg ging darauf ein, wie es zu der Entscheidung gekommen ist, die mit Blick auf die steigenden Kinderzahlen notwendige Kindergartenerweiterung ausgerechnet im kleinsten Ortsteil der Gesamtgemeinde durchzuführen.
Maßgeblich daran beteiligt gewesen seien diesbezüglich in Person von Hauptamtsleiter Jürgen Lauer und Ortsbaumeister Hartmut Stern, „zwei seiner besten Mitarbeiter“. Sie hätten alle möglichen Kindergartenstandorte innerhalb der Gesamtgemeinde vor der Entscheidung für Schabenhausen genau unter die Lupe genommen und dies auch mit Blick auf die Parkplatzfrage.
Ortsvorsteher Wilfried Greinus dankte wie Ragg allen am Gelingen des Bauprojektes beteiligten Planern, Ingenieuren, Handwerkern und Firmen, dem Gemeinderat sowie den Schabenhauser Vereinen und dem Team der LFA, die während der Bauphase stark belastet und eingeschränkt gewesen seien.
Für das Wohlbefinden der Kinder
Architekt Thomas Scherlitz führte ausführlich vor Augen, wie viele intensive Gedanken er und seine Kollegen sich bei der Planung gemacht haben, um in allen baulichen und gestalterischen Bereichen auf die Belange für das Wohlbefinden der Kinder einzugehen und die dabei auftretenden Problematiken zu lösen.
Den kirchlichen Segen für die Kindergartenerweiterung spendeten Diakon Stefan Fornal von der katholischen und Prädikantin Tanja Staiger von der evangelischen Kirchengemeinde. Für die gebürtige Schabenhauserin Tanja Staiger war dies ein ganz besonderer Tag, denn sie genoss einst, von 1995 bis 1999 selbst als Kindergartenkind, noch zu Zeiten der Erzieherinnen Gerlinde Kammerer und Anita Kempa, ihr unbeschwertes Kindergartendasein im Kindergarten in Schabenhausen.
