Großer Andrang an allen drei Tagen: Organisatoren ziehen positive Bilanz zum 40. Brigachtaler Dorffest

Das Brigachtaler Dorffest war in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg.
Hella Schimkat- 40. Brigachtaler Dorffest zog an allen drei Tagen viele Besucher an und gilt als Erfolg.
- Organisator Thomas Huber meldet keine schweren Vorfälle, aber kleinere Reibereien.
- DRK Bad Dürrheim hatte rund 30 kleine und zwei größere Einsätze, Polizei oft präsent.
- Laser-Show zählte zu den Höhepunkten, Auf- und Abbau der Zelte klappte reibungslos.
- Kritikpunkte: beschmierte Toiletten, zäher Gema-Streit und lockerer Kiesbelag am Festplatz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das 40. Brigachtaler Dorffest war an allen drei Tagen ein großer Anziehungspunkt für Besucher aus Brigachtal und der näheren sowie auch weiteren Umgebung.
Es gab sehr viel Positives, aber auch einige weniger erfreuliche Vorkommnisse, wie Organisator Thomas Huber im Gespräch mit unserer Redaktion erklärt. „Wichtig war, dass nichts Größeres passiert ist. Einige kleinere Reibereien gab es, das ist normal“, so Huber.
Der DRK-Ortsverein Bad Dürrheim habe rund 30 kleinere Einsätze und zwei größere Einsätze, darunter auch Kreislaufschwächen, bewältigt. Hier möchte sich Huber ganz herzlich beim DRK, das permanent vor Ort war, bedanken. Auch richtet er einen besonderen Dank an die Polizei von Villingen-Schwenningen, die sehr oft präsent war.
Die Vereine seien durchweg zufrieden gewesen. An allen drei Tagen sei der Andrang sehr groß gewesen. Dank des guten Wetters habe es hier nirgends Leerlauf gegeben, betont Huber.
Laser-Show ist einer der Höhepunkte
Die Laser-Show, die an allen Tagen zweimal den Himmel mit Farben und interessanten Motiven erhellte, sei das Top-Ereignis gewesen: „An allen drei Abenden standen die Besucher dicht gedrängt auf der Wiese und waren begeistert“, freut sich Huber. Auch der Auf- und Abbau aller Zelte und Hütten hätte toll geklappt, lobt er die Vereine.
Auf die Frage, ob er, Nicole Käding und Rahel Klimpel im nächsten Jahr wieder das Dorffest organisieren werden, antwortet er: „Es wird eine Nachbesprechung mit den Vereinen geben, wo alles, vielleicht auch Negatives, auf den Tisch kommt und besprochen wird. Dann wird man sehen, ob wir weitermachen.“
Nicht alles lief beim Dorffest rund
Zu den angedeuteten negativen Punkten erklärt er, dass es leider mehrere Besucher gab, die auf den Toiletten genügend Zeit gehabt hätten, die Wände der einzelnen Kabinen „hirnlos“ mit Graffiti zu verschmieren. Das habe man am Dienstag entfernen müssen.
Wie immer habe er mit der Gema langwierige Verhandlungen führen müssen, da diese für das dreitägige Dorffest 10.000 Euro verlangt hätte. „Wir haben uns dann auf 4000 Euro geeinigt“, zeigt er sich erleichtert.
Ein weiterer, für viele Besucher eher negativer Punkt, sei der neue Kiesbelag des Festplatzes gewesen. Ältere Besucher, Besucher mit Stock oder Rollator hätten hier ihre Schwierigkeiten gehabt, da der Kies beim Laufen nachgab und so für unsicheres Laufen gesorgt hätte, so Huber. Die Gemeinde hatte den Auftrag des Kiesbelags an eine Firma vergeben, die allerdings keine Schuld an dem lockeren Belag trage: „Das ist eben so. Der Kies war noch locker und gab nach, der Belag wird sich mit der Zeit verfestigen und dann dürfte dieses Problem auch behoben sein“, schließt Huber. Alles in allem sei das 40. Dorffest ein sehr gelungenes Fest gewesen, betont er.