Geh- und Radweg in Tuningen
: Der neue Weg soll für Sicherheit sorgen

Im Bereich „Vor dem Haldenwald“ wurde der neue Geh- und Radweg in Tuningen eröffnet.
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(red/pm)
Oberndorf
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Weil auf der Straße „Vor dem Haldenwald“ bald mehr Verkehr herrschen wird, wurde jetzt parallel dazu ein Geh- und Radweg angelegt.

Gemeinde Tuningen

Der neue Geh- und Radweg an der Straße „Vor dem Haldenwald“ ist nach rund sechsmonatiger Bauzeit fertiggestellt und wurde offiziell abgenommen.

„In den kommenden Tagen folgen noch kleinere Arbeiten zur Begrünung der Randbereiche“, teilt die Gemeinde Tuningen mit.

Der Weg wurde laut einer Mitteilung der Gemeinde im Zuge der Reaktivierung des ehemaligen Liapor-Geländes notwendig. „Ab Frühjahr startet dort das Recycling von unbelasteten Abbruchmaterialien sowie die Nutzung einer Erddeponie für unbelasteten Aushub“, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde weiter.

Damit werde der Schwerlastverkehr auf der Straße „Vor dem Haldenwald“ deutlich zunehmen.

Kosten werden aufgeteilt

Um Fußgängern und Radfahrern trotz des steigenden Verkehrsaufkommens mehr Sicherheit zu bieten, sei der neue Weg von Anfang an mitgeplant worden. Er diene zugleich als Trasse für unterirdische Ver- und Entsorgungsleitungen zum Deponiegelände.

Die Kosten tragen zu zwei Dritteln das Unternehmen Ressourcendepot Haldenwald und zu einem Drittel die Gemeinde Tuningen.

Durch eine Sprecherin des Unternehmens Ressourcendepot Haldenwald, die das operative Geschäft auf dem Recyclingplatz in Tuningen betreiben wird, wurde unlängst auf Anfrage der Redaktion mitgeteilt, dass der Standort verkehrlich mit Anbindung an das überörtliche Netz gut erschlossen sei.

Bauschutt und mehr

Der Verkehr werde über die Autobahn A 81, über die B 523 und die K 5711 und abschließend über die Straße „Vor dem Haldenwald“ zum Standort geführt. Die verkehrliche Erschließung funktioniere ohne Ortsdurchfahrt von Tuningen, so dass an keinem Wohngebäude vorbeigefahren werden müsse.

Auf dem Recyclingplatz sollen baunahe mineralische Abfälle aufbereitet werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Bauschutt (etwa Betonbruch), Erdaushub und gering belastete mineralische Abfälle, die zu Sekundärrohstoffen aufbereitet werden, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte.

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