Frauenheilkunde am Klinikum Tuttlingen: Erstmals Tubenrekonstruktion durchgeführt

Lucas Hegenscheid, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, hat erstmals eine große OP in Tuttlingen erfolgreich durchgeführt.
Klinikum Tuttlingen- Erstmals Tubenrekonstruktion am Klinikum Tuttlingen durchgeführt.
- Chefarzt Lucas Hegenscheid setzte sein OP-Know-how erstmals am KLT ein.
- Die Refertilisierung stellt nach Tubenligatur die natürliche Fruchtbarkeit wieder her.
- Eingriff erfolgte mikrochirurgisch mit dem OP-Roboter Da Vinci – hohe Präzision.
- In Deutschland sind etwa 1,45 Mio. Frauen im gebärfähigen Alter sterilisiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich“, freute sich Lucas Hegenscheid, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Landkreis Tuttlingen (KLT).
„Denn heute habe wir hier in Tuttlingen erstmals eine Tubenrekonstruktion vorgenommen.“ Hegenscheid, ein erfahrener Operateur, hat diese OP an seiner alten Wirkungsstätte nahe Berlin bereits rund einhundert Mal durchgeführt und sein Know-how nun erstmals am KLT eingesetzt.
In Deutschland sind etwa 1,45 Millionen Frauen im gebärfähigen Alter sterilisiert, und auch weltweit ist die weibliche Sterilisation eine der am häufigsten genutzten dauerhaften Verhütungsmethoden. Dieser Eingriff wird als „Tubenligatur“ bezeichnet.
Die Tubenrekonstruktion, auch „Refertilisierung der Frau“ genannt, ist eine mikrochirurgische Operation, um eine vorherige Eileiter-Sterilisation rückgängig zu machen und die natürliche Fruchtbarkeit wiederherzustellen.
Die sehr feinen Instrumente des OP-Roboters Da Vinci erlauben dabei hochpräzises Operieren, wie es die Rekonstruktion der Eileiter voraussetzt.