fnCampus in Bad Dürrheim: Neuer Treffpunkt für die Jugend eröffnet

Mit freudigem Jubel wurde an der Eingangstüre des fnCampus in Bad Dürrheim das rote Band durchgeschnitten.
Ursula Kaletta- Neuer fnCampus in Bad Dürrheim eröffnete mit großer, bunter Party im ehemaligen Bohrturm.
- Treffpunkt bietet Jugendlichen Raum für Begegnung, Kreativität und eigene Ideen.
- Forêt-Noire-Stiftung beteiligte sich finanziell – 300 Schüler engagierten sich zwei Jahre.
- Bürgermeister und Landrat betonten zweite Heimat für Jugendliche und soziale Bedeutung.
- Programm: Jugendcafé, Feuerwehr zum Ansehen, Shirtdruck, bestickte Caps, Dancefloor bis 24 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einer großen, bunten Party wurde die Neueröffnung des fnCampus gefeiert, des ehemaligen Jugendhauses im Bohrturm. Nicht nur begeisterte Jugendliche nahmen daran teil, auch ältere Generationen ließen sich von der heiteren Stimmung anstecken.
„Ein fröhlicher und zufriedenstellender Tag“, sagte Tim Vogt von der Forêt-Noire-Stiftung, die sich finanziell an der Einrichtung beteiligt hatte. Seinen Dank richtete er an 300 Schüler, die sich zwei Jahre lang für dieses Projekt engagiert hatten, sowie an die Schulen, die Stadt und den Landkreis. „Heute haben wir nach Riesenmeilen das Fundament gelegt, aber wir sind noch lange nicht am Ende. Das Haus auf diesem schönen Platz wird unsere Jugendlichen für eine tolle Zukunft unterstützen.“
Über die vielen Gäste freute sich auch seine Kollegin Heike Rainsch. „Wie schön, dass ihr alle neugierig seid auf diesen Raum, der mit den Jugendlichen geschaffen wurde, um die Zukunft neu zu gestalten.“ Ein fertiges Haus sei jedoch nicht übergeben worden, denn es werde darauf gemeinsam mit der Jugend weiter aufgebaut.
fnCampus wird sich stetig weiterentwickeln
„Es ist etwas Großartiges und wird noch wachsen und es wird viel gelingen“, sagte Bürgermeister Jonathan Berggötz. Beeindruckend sei, dass so viel geplant und geschaffen wurde. Für die Jugend sei es nun ein zweites Zuhause mit der Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln.
Der Bürgermeister blickte zurück: Vor zwei Jahren habe es die ersten Gespräche gegeben, zunächst über ein kleines Projekt, dann habe die Forêt-Noire-Stiftung die Initiative ergriffen. Sie habe sich finanziell eingebracht, viele Personen, die Schulen und Gruppierungen mitgenommen, der Gemeinderat habe auch zugestimmt. Sein Dank galt Rathausmitarbeiter Markus Stein als großem Wegbegleiter, der sich engagiert für dieses Projekt eingesetzt hatte. „Es ist eine zweite Heimat für die Jugendlichen, hier können sie sich entfalten und weiterentwickeln“, freute er sich.
Glückwünsche überbrachte Landrat Sven Hinterseh. „Großartig, dass es diesen Raum gibt“, lobte er. Auch der Landkreis beschäftige sich mit Themen für junge Menschen mit dem Vorsatz „Kein Kind darf verloren gehen“. Es gebe aber dennoch Kinder, die verloren gehen, hier sei der Staat gefordert, denn Kinder brauchen die Familie, ihre Freunde und ein soziales Umfeld.
Attraktionen laden zum Mitmachen ein
Als Begleitpersonen und Ansprechpartner für die neue Einrichtung stellten sich Marvin Hack, Steffi Moog und Jessica Gälle vor. Gemeinsam wurde an der Eingangstüre das rote Band durchgeschnitten. Dann hatten die Besucher die Möglichkeit, die Räumlichkeiten und den hübsch gestalteten Außenbereich zu besichtigen.
Eröffnet wurde das Jugendcafé und viele Attraktionen luden zum Mitmachen ein. Die Feuerwehr hatte ihre Löschfahrzeuge zur Besichtigung aufgestellt, T-Shirts konnten bedruckt und Basecaps mit dem eigenen Namen bestickt werden. In der Selfie-Ecke konnten coole Momente festgehalten werden und die Schüler der Grund- und Werkrealschule stellten ihr neues Schulkonzept „CampusDay“ vor.
Mit anschließender Fragerunde stellten sich die Mitarbeiter der Forêt-Noire-Stiftung unter dem Motto „Was ist Campus“ vor. Mit beginnender Dunkelheit wurde im Innenraum der Dancefloor eröffnet und bei fetziger Musik ging die Superparty um 24 Uhr zu Ende.