Feuerwehr in Dauchingen: Größter Einsatz bei Brand in Fischbach

Sie werden für Treue und besondere Dienste geehrt. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Heinzmann (links) überreicht das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Feuerwehrdienst an Uwe Bertsche, Frank Ohnmacht erhält das Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre Feuerwehrdienst. Kommandant Ralf Laufer wird für seine herausragenden Leistungen im Feuerwehrwesen mit der Ehrenmedaille in Silber vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg ausgezeichnet, die Medaille überreicht Andreas Schirm (Zweiter von links), Vertreter des Feuerwehrverbands. Seinen Kameraden zu deren Ehrung gratulierte Vizekommandant Frank Bertsche (rechts).
Gertrud HauserDie technischen Hilfeleistungen und Brandeinsätze hielten sich die Waage, wobei der Großbrand in Fischbach wohl den größten Einsatz bildete, so Kommandant Ralf Laufer in seiner Rückblende. 2025 konnten fünf Menschenleben gerettet werden.
Zu den 31 Einsätzen gab es von Michael Schewemann konkrete Informationen. Hier war alles dabei – von der Türöffnung über einen Fahrzeugbrand und Kaminbrände bis zur Rettung einer Katze, die sich in einem Baum befand.
Doch auch neben den Einsätzen der 34 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer gab es reichlich weitere Termine, die den Kalender füllten, darunter Aus- und Weiterbildungen. So nahm unter anderem Jugendwart Frank Ohnmacht an einer Fortbildung zum Thema Kinder- und Jugendschutz teil.
„Towerrun“ in Rottweil
Auch sportlich war man unterwegs, zum Beispiel mit der Teilnahme am „Towerrun“ in Rottweil. Hier mussten 1392 Stufen in kompletter Schutzausrüstung bewältigt werden. Auch die Herausforderung einer 50-Kilometer-Wanderung durch das nähere Umland von Dauchingen nahmen einige Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau an.
Mehrere Feuerwehrfrauen und -männer nahmen erfolgreich an Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene teil. Stark gefordert war die Führungsgruppe C bei größeren Einsatzlagen – diese Gruppe setzt sich aus Mitgliedern der Dauchinger Wehr und der Feuerwehr Niedereschach zusammen.
Eigentlich war die Lieferung des GW-T-Fahrzeuges auf 2025 anvisiert, doch die hat sich nun auf das laufende Jahr verschoben.
Bürgermeister Torben Dorn ging auf die Arbeit der Feuerwehr ein. Er zeigte sich froh, dass die Dauchinger Wehr auf dem neuesten Stand der Technologie und auch mit Einsatzfahrzeugen gut versorgt ist. In Zukunft werde sicher auch bei den Feuerwehren der Rotstift angesetzt, so ist man froh, in der Vergangenheit investiert zu haben.
Neues Fahrzeug
Kommandant Ralf Laufer richtete den Blick auch auf das laufende Jahr, hier stehe sicher die Einweihung des neuen GW-T im Fokus. Der Termin steht schon fest, nämlich ein Tag vor dem Tag der offenen Tür, zu dem die Dauchinger Wehr am 10. Mai einlädt.
Um sich auf Batteriebrände vorzubereiten, wird die Technik um das Multifunktionslöschmittel F 500 ergänzt. Zudem wird das komplette Schaummittel ausgetauscht, um die neuen Umweltschutzanforderungen zu erfüllen.
Von diesen umfangreichen Ausführungen waren Andreas Schirm, Vertreter des Feuerwehrverbandes, und Ralf Heizmann, stellvertretender Kreisbrandmeister, beeindruckt. Beide wurden neu in ihr Amt gewählt, so war es für sie der erste Besuch bei der Dauchinger Wehr.
Andreas Schirm hob besonders die Einsätze der Dauchinger Wehr hervor und lobte dabei die Ernsthaftigkeit, gleich zu welchem Einsatz die Wehr gerufen wird.