Fazit in Schwenningen: Sie machen sich für Street Games stark

Mit dem Verlauf der Street Games VS am Wochenende in der Helios-Arena in Schwenningen zeigten sich der Vorstand der vivida bkk Siegfried Gänsler (von links), Oberbürgermeister Jürgen Roth und Sparkassen-Pressesprecher Michael Pohl sehr zufrieden.
Jochen SchwilloAuf alle Fälle könnte sich Oberbürgermeister Jürgen Roth auch in Zukunft eine Fortsetzung vorstellen. Denn die Street Games VS leisten in der Stadt einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Sports, zeigte sich Roth am Wochenende überzeugt.
Außerdem ist er besonders stolz, dass sie eine hervorragende Gelegenheiten bieten, Villingen-Schwenningen zusammenzubringen. Jürgen Roth war gerne in die Helios-Arena gekommen. Er verfolgte mit Spannung einige Boxkämpfe, war im Basketball bei der Siegerehrung der Herren dabei und schoss mehrere Pucks ins Eishockeytor.
Roth begeistert
Es sei toll gewesen, dass man die Helios-Arena in der Saisonpause der Wild Wings für diese Veranstaltung nutzen und somit auch zeigen konnte, wie vielseitig die Infrastruktur ist und wie man sie für verschiedene Sportarten und Events einsetzen kann.
Besonders lobte Oberbürgermeister Jürgen Roth den Einsatz das Schul- und Sportamtes. Insgesamt wurden Felicitas Heinrich, Lisa Erlenbusch und Jonas Hilsenbeck von einem Team von circa 30 Helferinnen und Helfern unterstützt.
Dass es letztendlich zu diesen Street Games VS gekommen ist, geht auf eine Idee von Jürgen Fischer zurück. Der gebürtige Schwenninger, der bei der vivida bkk Experte für Gesundheitsförderung ist, wollte ursprünglich ein Basketball-Länderspiel nach Schwenningen in die Helios-Arena bringen. Das hatte nicht funktioniert.
Nach mehreren Gesprächen mit Stadtwerkechef Gregor Gülpen erinnerte Fischer an die damaligen Streetballturnier, die 1994, 1995 und 1997 von der Neckarquelle organisiert und durchgeführt wurden und die Streetball-Mannschaft die Neckar Bumpers, die die sportliche Leitung inne hatten. Bei den Stadtwerken und der Kunsteisbahngesellschaft sei man begeistert gewesen, und die Planung der Street Games VS konnte beginnen.
Natürlich ließen es sich die Neckar Bumpers nicht nehmen, beim Turnier selbst mit dabei zu sein. Obwohl das Team letztendlich auf dem 20. und letzten Platz in der Herrenwertung landete, überwiegte doch der Spaß an dem Wochenende.
Gänsler: großer Erfolg
Siegfried Gänsler, Vorstand der vivida bkk, zeigte sich von den Street Games sehr begeistert. „Ich habe mich sehr gefreut, dass wir gemeinsam mit der Stadt Villingen-Schwenningen und der Kunsteisbahn GmbH die legendären Streetball-Turniere der 1990er-Jahre wiederaufleben lassen konnten. Diese Turniere waren in Schwenningen damals weit mehr als nur sportliche Wettkämpfe. Sie standen für Spaß, Vielfalt und Gemeinschaft. Genau diese Werte sind für uns eine ideale Basis, um Menschen für Gesundheitsthemen im Alltag zu begeistern“, so Gänsler.
Die Krankenkasse war an beiden Tagen mit ihrem Kids Day in der Helios-Arena präsent. „Unser Ziel war es, Familien, Kinder und Jugendliche bei den Street Games für eine präventive, gesunde Lebensweise zu sensibilisieren und zu motivieren“, berichtete Gänsler. Denn Vorbeugen sei besser als Heilen. „Hierbei sind für uns als vivida bkk drei Aspekte entscheidend: ausreichend Bewegung, mentale Stärke und das soziale Miteinander“, so Gänsler. „Dieser Gedanke stand auch bei unserem vivida bkk-Kids Day im Mittelpunkt“, stellte er fest.
Die Street Games waren in seinen Augen ein großer Erfolg und er lobte alle Beteiligten, sowie alle zahlreiche Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz. „Es war wirklich ein tolles Wochenende mit Sport, Spiel und Spaß“, sagte Siegfried Gänsler.
Pohl: Plattform für Nachwuchs
Als Partner mit dabei war auch die Sparkasse Schwarzwald-Baar, die gerne die Street Games VS unterstützten. Michael Pohl, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, sprach den Organisatoren ein großes Kompliment aus, was sie auf die Beine gestellt haben. „Die Street Games VS boten auch eine hervorragende Plattform für den Nachwuchs, so Pohl. Er könne sich durchaus vorstellen, diese Veranstaltung auch in Zukunft in der Helios-Arena zu etablieren. Denn es habe sich gezeigt, dass das Schwenninger Eisstadion gerade in den Sommermonaten dafür bestens geeignet ist. „Hier wurde auch die Vielfalt der Vereine aus Villingen-Schwenningen demonstriert und gezeigt, was sie alles bieten können“, so Sparkassensprecher Pohl.
Boxen und Basketball
Zu den Vereinen, die sich präsentieren durften, zählte auch Boxing VS. Der Boxsportverein aus Villingen-Schwenningen, richtete die Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaft in Verbindung mit einem Boxcamp aus. Für Vereinspräsident Marco Juric waren die Street Games daher auch eine gute Gelegenheit, Werbung für den Boxsport machen zu können. „Die Helios-Arena bot uns dafür eine gute Plattform“, so der Schwenninger Boxer.
Sportlich gesehen standen bei den Street Games VS der Wettbewerb 3x3-Basketball im Mittelpunkt. Hier waren 20 Männerteams sowie vier Damenmannschaften in sechs Klasse angetreten. Bei den Herren siegten beispielsweise die „Ball Hogs“ vor den „Lakers in 5“. Bei den Frauen kamen die „Travelers“ auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz das „Team France“. Hierbei handelte es sich um eine Mannschaft aus der Partnerstadt La Valette.