Fasnetbilanz in VS: Schlechtes Wetter, Veränderungen und ein erstes Mal – das war die Fasnet 2026

Die Schwenninger Narrenzunft „trauert“ dem Ende der Fasnetszeit am Narrenbrunnen.
Concetto LongoDie Fasnet ist vorbei, und der normale Alltag in Villingen-Schwenningen kehrt zurück.
Von Donnerstag bis Dienstag sorgten Umzüge, Bälle, Verhaftungen und viele weitere Veranstaltungen in der Doppelstadt und Umgebung für närrisches Treiben. Im Vordergrund stand dabei ganz klar der Spaß. Ob klein oder groß – viele Häser waren bei den verschiedenen Veranstaltungen zu bewundern.
Der Zunftmeister der Historischen Narrozunft Villingen, Anselm Säger, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Fasnet: „Es war eine schöne Fasnet, wahrscheinlich eine der schönsten, die ich erleben durfte.“
Auch wenn die gute Laune der Narren ungebrochen blieb, spielte das Wetter an den Fasnettagen nicht immer mit. Besonders beim großen Villinger Umzug am Dienstag hatten Besucher und Narren mit einem Schneesturm zu kämpfen.
„Trotz des Wetters war die Teilnahme sehr gut. Außerdem möchte ich mich bei der Stadt Villingen-Schwenningen für die gewährleistete Sicherheit bedanken“, so Säger.
Das erste Mal als Zunftmeister
Für den Zunftmeister der Schwenninger Narrenzunft, Florian Schütze, war es eine ganz besondere Fasnet. „Es war meine erste Fasnet als Zunftmeister, und ich hatte riesigen Spaß“, sagte Schütze mit einem Lächeln.
In diesem Jahr gab es für die Schwenninger einige Änderungen im Fasnetsplan: Die Schlüsselübergabe fand am Donnerstag nicht abends, sondern bereits am Mittag statt, und der große Umzug verlief etwas kürzer. „Veränderungen sind nicht immer perfekt, aber wir sind auf einem guten Weg. Die Narren und Zuschauer haben das gut aufgenommen“, zeigte sich der Zunftmeister zufrieden.
Weniger Teilnehmer als üblich gab es aufgrund des Wetters. Gleichzeitig bedankte sich Schütze bei der Stadt für die Unterstützung und die gewährleistete Sicherheit.
„Die Stadt Villingen Schwenningen war wirklich eine große Hilfe für uns“, so Schütze.