Familientag und Einweihung
: So wird der neue Kunstrasenplatz in Niedereschach gefeiert

Verbunden mit einem Familiensporttag und WM-Public-Viewing feierte der Sportverein Niedereschach (SVN) die Einweihung seines neuen Kunstrasenplatzes.
Von
Albert Bantle
Niedereschach
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Auf dem neuen Kunstrasenplatz gab es verschiedene Einlagespiele.

Auf dem neuen Kunstrasenplatz gibt es verschiedene Einlagespiele.

Albert Bantle
  • SVN weiht neuen Kunstrasenplatz in Niedereschach ein – mit Familiensporttag und Public Viewing.
  • Diakon Christian Müller-Heidt hielt den Gottesdienst und segnete den Platz.
  • Projektstart war im August 2022, die Kosten sanken auf rund 385.000 Euro trotz Extras.
  • Zusätzliche Maßnahmen: Asphaltflächen, Blitzschutz und zwei weitere Flutlichtmasten.
  • Nachhaltige Verfüllung mit Maisgranulat, viel Eigenleistung mit etwa 1200 Stunden durch 60 Helfer.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Höhepunkt war am Sonntag ein von Diakon Christian Müller-Heidt zelebrierter Gottesdienst, in dessen Verlauf der Diakon den Kunstrasenplatz segnete.

Der Vorsitzende des SVN, Tobias Ganter, betonte, dass beim SVN alle lange auf den „heutigen Tag“ hingearbeitet haben. „Mit der Einweihung dieses neuen Kunstrasenplatzes und der Segnung durch unseren Diakon dürfen wir einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte unseres Vereins feiern. Was heute selbstverständlich erscheint, war vor einigen Jahren zunächst nur ein mutiger Gedanke“, fasste der SVN-Vorsitzende zusammen und erinnerte an die Anfänge.

Der Startschuss für das Projekt fiel bereits im August 2022. Damals habe der erste Gesprächstermin der SVN-Verantwortlichen bei Bürgermeister Martin Ragg stattgefunden, um das Vorhaben vorzustellen.

Deutlich günstiger als geplant

Besonders stolz sei man beim SVN auf die wirtschaftliche Umsetzung des Großprojekts. Die ursprüngliche Kostenschätzung des Planungsbüros habe bei rund 510.000 Euro gelegen. „Umso erfreulicher ist es, dass wir den neuen Kunstrasenplatz trotz verschiedener zusätzlicher Maßnahmen und Mehrleistungen mit Gesamtkosten von rund 385.000 Euro realisieren konnten“, so Ganter.

Zu den zusätzlichen Maßnahmen haben unter anderem die Asphaltierung verschiedener Flächen, die Errichtung eines Blitzschutzsystems sowie die Installation von zwei weiteren Flutlichtmasten gehört. Rückblickend könne man heute sagen, dass das Jahr 2025 der richtige Zeitpunkt für die Umsetzung dieses Projekts gewesen sei.

Der Vorsitzende des SVN, Tobias Ganter, freut sich über den neuen Kunstrasenplatz.

Der Vorsitzende des SVN, Tobias Ganter, freut sich über den neuen Kunstrasenplatz.

Albert Bantle

Die Spendenbereitschaft habe laut Ganter die Erwartungen des SVN deutlich übertroffen. Die eingegangenen Spenden lagen mehr als 35 Prozent über den ursprünglich kalkulierten Ansätzen. Ein Sportplatz sei weit mehr als ein Ort, an dem Fußball gespielt werde. Ein Sportplatz sei ein Ort der Begegnung.

Enorme Eigenleistung

Besonders stolz ist man beim SVN auf die enorme Eigenleistung, die in dem Projekt steckt. Rund 60 Helfer haben insgesamt etwa 1200 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Der SVN-Vorsitzende spannte den Bogen zur Familie Günther Herbst, die herausragendes geleistet habe. Nicht unerwähnt ließ Ganter die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch Ortsbaumeister Hartmut Stern und Bauhofleiter Markus Stern. „Während der gesamten Bauphase war die Zusammenarbeit stets von Offenheit, Verlässlichkeit und gegenseitigem Vertrauen geprägt“, lobte Ganter.

Neben der wirtschaftlichen Seite spielte bei dem Projekt auch die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Deshalb wurde der neue Kunstrasenplatz mit modernem Maisgranulat verfüllt. „Damit gehören wir zu den Vorreitern und setzen bewusst auf eine umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichen Verfüllmaterialien“, hob Ganter hervor und zeigte sich begeistert von den ersten Rückmeldungen, die bestätigen würden, dass dieser Weg der richtige war.

Die drei- bis sechsjährigen Nachwuchsradler hatten am Rad-Parcours ihre Freude.

Die drei- bis sechsjährigen Nachwuchsradler hatten am Rad-Parcours ihre Freude.

Albert Bantle

„Ob Jugendspielerinnen und Jugendspieler, unsere Damenmannschaft oder die aktiven Herren – die Begeisterung über die Qualität und die Bespielbarkeit des neuen Platzes ist überall spürbar“.

„Das ist ihr Werk, und es ist ein großartiges Werk“, lobte Bürgermeister Martin Ragg in seiner Festansprache die Verantwortlichen, Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren. Ähnlich wie aktuell durch die laufende WM spürbar, sei es die besondere „Kraft des Fußballs“ gewesen, die es ermöglicht habe, das Großprojekt umzusetzen. Der Bürgermeister freute sich, dass die Gemeinde mit dem gewährten zinslosen Darlehen und die Unterstützung durch das Ortsbauamt ebenfalls einen Beitrag leisten könne.

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