Fahrlehrer aus Schwenningen erklären: Mit diesen Tipps sinkt der Spritverbrauch deutlich

Reiner Schneider (links) und Gunter Schneider haben praktische Tipps zum spritsparenden Fahren.
Lukas Podolski- Fahrlehrer aus Schwenningen geben Tipps: So sinkt der Spritverbrauch spürbar.
- Früh hochschalten und mit niedriger Drehzahl fahren – das reduziert den Verbrauch.
- Vorausschauend fahren, Abstand halten und starkes Bremsen vermeiden schont Sprit und Bremsen.
- Genug Zeit einplanen, unnötige Überholmanöver und hohe Geschwindigkeiten vermeiden.
- Kurzstrecken meiden, wenn möglich zu Fuß oder mit dem Rad – Thema auch Teil der Prüfung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die anhaltend hohen Kraftstoffpreise sorgen bei vielen Autofahrern für Unmut. Angesichts der steigenden Kosten stellt sich für viele die Frage, wie sie beim Tanken sparen können. Im Gespräch mit den beiden Fahrlehrern der Fahrschule Schneider in Schwenningen, Reiner Schneider und Gunter Schneider, wird deutlich: Bereits kleine Veränderungen im Fahrverhalten können den Kraftstoffverbrauch spürbar senken.
Nach Einschätzung der beiden Fahrlehrer ist der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel die effektivste Möglichkeit, die hohen Kraftstoffkosten zu umgehen. Gleichzeitig betonen sie jedoch, dass dies nicht für jeden realisierbar sei. Wer weiterhin auf das Auto angewiesen ist, könne jedoch mit einigen einfachen Maßnahmen Kraftstoff und Geld einsparen.
Bereits bei der Wahl des Fahrzeugs lassen sich die Voraussetzungen für einen niedrigen Verbrauch schaffen. Moderne Autos seien dabei von Vorteil, erklärt Gunter Schneider. Besonders Fahrzeuge mit Automatikgetriebe könnten helfen, den Verbrauch zu senken. „Wenn Schalter, dann aber ein Sechs-Gang-Schaltauto“, ergänzt er.
Möglichst früh hochschalten
Den wichtigsten Grundsatz des spritsparenden Fahrens fasst Reiner Schneider in einem Satz zusammen: „Möglichst früh hochschalten.“ Wer die Gänge früh wechselt und den Motor mit niedriger Drehzahl fährt, könne den Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren. Viele Autofahrer hätten noch gelernt, erst bei 60 oder 70 Stundenkilometern in den vierten Gang zu schalten. Bei modernen Fahrzeugen sei dies jedoch schon häufig deutlich früher möglich, was den Verbrauch senke.
Auch vorausschauendes Fahren spiele eine wichtige Rolle. Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten, spare nicht nur Kraftstoff, sondern schone auch die Bremsen. Wer den Verkehrsfluss frühzeitig beobachte, könne häufig auf starkes Bremsen und anschließendes Beschleunigen verzichten.
Genügend Zeit einplanen
Ein weiterer wichtiger Punkt sei, genügend Zeit für die Fahrt einzuplanen. Wer unter Zeitdruck stehe, neige eher dazu, stärker zu beschleunigen, unnötig zu überholen und höhere Geschwindigkeiten zu haben. „Zehn Minuten früher da zu sein, schadet zudem ebenfalls nicht“, erklärt Gunter Schneider.
Für kürzere Strecken empfehlen die Fahrlehrer zudem, das Auto möglichst stehen zu lassen und Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. „Kurzstrecken sind eine Katastrophe für Autos“, sagt Reiner Schneider. Gleichzeitig räumen die beiden ein, dass dies nicht für jeden und nicht in jeder Situation umsetzbar sei.
Teil der Prüfung
Das spritsparende Fahren werde auch in der Fahrausbildung behandelt, sowohl im Theorieunterricht als auch in den praktischen Fahrstunden. Zudem sei das Thema Bestandteil der Führerscheinprüfung.
Für Reiner und Gunter Schneider steht fest: Wer früh hochschaltet, vorausschauend fährt und unnötige Kurzstrecken vermeidet, kann seinen Kraftstoffverbrauch mit einfachen Mitteln deutlich senken.