Empfang in Zunftstube
: Viele Gratulanten beim närrischen Jubiläum in Niedereschach

Mit einem Jubiläumsempfang in der neu gestalteten Zunftstube eröffnete die Deifelzunft Niedereschach die Feierlichkeiten anlässlich ihres 44-jährigen Bestehens.
Von
Albert Bantle
Niedereschach
Jetzt in der App anhören
Seine musikalische Premiere feierte das Quartett „Die Kaputten“.

Seine musikalische Premiere feierte das Quartett „Die Kaputten“.

Albert Bantle
  • Deifelzunft Niedereschach eröffnete ihr 44-jähriges Jubiläum in der neuen Zunftstube.
  • Zunftmeister Sascha Seckinger blickte auf Meilensteine zurück und lobte die Gemeinschaft.
  • Das Quartett „Die Kaputten“ feierte Premiere – musikalische Umrahmung des Empfangs.
  • Gratulationen kamen u. a. von SNV-Präsidentin Anne-Rosel Schwarz und der Getti-Zunft.
  • Ehrenoberdeifel schenkten eine „Deifelslinde“; überreicht wurde auch der erste Berlefein-Entwurf.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom eigens für dieses Jubiläum gebildeten Quartett „Die Kaputten“, in dem Carolin Seckinger, Ute Wimmer, Raphael Kaltenbach und Florian Reis zur Hochform aufliefen.

Der erst vor wenigen Wochen als neuer Zunftmeister gewählte Sascha Seckinger freute sich, dass er bei seinem ersten offiziellen Termin in diesem Amt eine Vielzahl närrischer Freunde begrüßen konnte.

In seinem Rückblick auf die zurückliegende 44-jährige Erfolgsgeschichte der Deifelzunft, ging Seckinger auf die wichtigsten Ereignisse und Meilensteine und die damit verbundenen Veränderungen und Entwicklungen ein. Besonders hob er den „Geist der Eschach-Deifel“ und die in der Zunft vorherrschende „lebendige Gemeinschaft“ hervor.

44 Jahre voller Leidenschaft

Bürgermeisterstellvertreterin Regina Rist attestierte den Deifeln 44 Jahre voller „Leidenschaft, Gemeinschaft und Beharrlichkeit“. In gereimter Form übermittelte Anne-Rosel Schwarz,  Präsidentin der Schwarzwälder Narrenvereinigung (SNV),  ihre Glückwünsche. „Eure Stärke sind die Menschen im Verein“, konstatierte Schwarz, der es eine Herzensangelegenheit war, der Deifelzunft persönlich zu gratulieren. Hierfür hatte sie sogar die laufende Geburtstagfeier ihres Mannes verlassen.

Auf eine Vielzahl von „Schnapszahlen“ gingen die beiden Ehrenoberdeifel Karl-Heinz Wimmer und Kai Burger, den Wimmer gar als „den Mercedes unter den bisherigen Zunftmeistern“ adelte, ein. Beide überreichten unter anderem eine symbolträchtige Linde, die als „Deifelslinde“ gepflanzt werden soll und genau wie die Zunft in den nächsten 44 Jahren wachsen und gedeihen soll. Und vielleicht können aus dem Holz dieser Linde irgendwann einmal wieder neue „Deifel-Schemen“ geschnitzt werden.

Stolz auf die „Patenkinder“

Von der „Getti-Zunft“ aus Dauchingen gratulierten Zunftmeister Tobias Hauser und die stellvertretende Zunftmeisterin Christel Baumgarthuber. Sie zeigten sich stolz auf ihre „Patenkinder“, gingen auf die zwischen den beiden Zünften gewachsene freundschaftliche Verbindung ein und attestierten den Deifeln, dass sie „einen guten Job“ machen.

Von der Narrenzunft Schabenhausen gratulierte deren Zunftmeister Willi Veelker, der 44 „Schlierbachwässerle“ überreichte und sich schelmisch freute, dass er das überzählige 45. Wässerle selbst genießen konnte. Auch der frühere Zunftmeister und Mitbegründer der Zunft, Sven Spiegelberg, gratulierte. Er sei stolz auf die Deifelzunft und freue sich riesig, „heute hier stehen zu dürfen“. Er überreichte als Präsent als Unikat den ersten Entwurf der „Berlefein-Maske“. Der Berlefein ist die Treiberfigur bei den Deifeln.

Das Schwarzwälder BAARometer
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.