Einzigartige Möbel aus Schreinereien
: Schreinerinnung Schwarzwald-Baar präsentiert Gesellenstücke

Möbel aus einer Schreinerei sind meist Unikate – der Nachwuchs zeigt mit seinen Gesellenstücken, dass dies auch künftig so bleiben wird.
Von
red/sb
Schwarzwald-Baar-Kreis
Jetzt in der App anhören
Jeremy Bohnert aus Villingen präsentiert sein Gesellenstück, er arbeitet bei dem Unternehmen Schreinerei und Innenausbau Florian Jordan, Villingen-Schwenningen.

Jeremy Bohnert aus Villingen präsentiert sein Gesellenstück, er arbeitet bei dem Unternehmen Schreinerei und Innenausbau Florian Jordan, Villingen-Schwenningen.

Handwerkskammer
  • Schreinerinnung Schwarzwald-Baar zeigt Gesellenstücke im Autohaus Südstern-Bölle in Donaueschingen.
  • Acht Prüflinge präsentieren ihre Möbel und erläutern Auswahl, Herausforderungen und Stolz.
  • Obermeister Sven Bernauer betont Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit des Handwerks.
  • Jeremy Bohnert wird Innungssieger, Paula Maier gewinnt „Die Gute Form“ auf Kammerebene.
  • Gesellenbriefe werden am 23. Oktober in der Neuen Tonhalle in Villingen überreicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Ihr könnt sehr stolz auf euch sein!“, rief der Obermeister der Schreinerinnung Schwarzwald-Baar, Sven Bernauer, den frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen zu. Insgesamt acht Junggesellinnen und Junggesellen präsentierten ihre Gesellenstücke im Autohaus Südstern-Bölle in Donaueschingen. Bernauer führt die Schreinerinnung Schwarzwald-Baar gemeinsam mit Fabian Ziegler und Alexander Förg.

„Das Schreinerhandwerk verbindet Tradition und Innovation wie kaum ein anderer Beruf“, so Bernauer weiter. Nachhaltig ist der Beruf obendrein, denn die Kunden verwenden die Ausbauten und hergestellten Möbelstücke oft täglich – und das über viele Jahre hinweg.

Der Präsident der Handwerkskammer Konstanz, Werner Rottler, zeigte sich begeistert von der Qualität der Gesellenstücke und sagte den jungen Prüflingen eine erfolgreiche und lange Karriere in einem „einzigartigen Handwerk“ voraus. Nach den Grußworten von Bürgermeister Severin Graf und Präsident Werner Rottler, stand dann aber die Präsentation der Gesellenstücke im Vordergrund.

Alle erfolgreichen Prüflinge erklärten direkt an ihren Stücken, warum sie gerade dieses Möbelstück gewählt haben, was die Herausforderungen und Besonderheiten waren und worauf sie ganz besonders stolz sind. Jeremy Bohnert (Schreinerei Jordan, Villingen) hatte besonderen Grund zur Freude – er wurde Innungssieger und erhielt zusätzlich einen Preis. Den Wettbewerb „Die Gute Form“ konnte dieses Jahr Paula Maier für sich entscheiden. Sie erhielt zusätzlich einen Preis zur Würdigung ihrer Leistung und kann mit ihrem Gesellenstück beim Wettbewerb auf Landesebene teilnehmen.

Das Schwarzwälder BAARometer
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.
Gewann den Wettbewerb „Die Gute Form“ auf Kammerebene: Paula Maier von dem Unternehmen Werner Ettwein GmbH, Villingen-Schwenningen.

Gewann den Wettbewerb „Die Gute Form“ auf Kammerebene: Paula Maier von dem Unternehmen Werner Ettwein GmbH, Villingen-Schwenningen.

Handwerkskammer

Tom Stilzebach erhielt für sein Gesellenstück eine Belobigung des Prüfungsausschusses. Ihren Gesellenbrief erhalten die Prüflinge allerdings erst am 23. Oktober bei der Freisprechungsfeier in der Neuen Tonhalle in Villingen.

„Bleiben Sie neugierig, arbeiten Sie mit Leidenschaft und behalten Sie die Freude an unserem wunderschönen Handwerk.“ Mit diesem schönen Satz von Obermeister Bernauer endete der offizielle Teil des Abends und die Gäste konnten sich noch lange mit den Gesellinnen und Gesellen über die beeindruckenden Gesellenstücke austauschen und unterhalten.

Ihre Stücke präsentiert haben folgende Gesellinnen und Gesellen: Paula Maier, Werner Ettwein GmbH, Villingen-Schwenningen; Melanie Wahl, Andreas Held, Donaueschingen; Jeremy Bohnert, Schreinerei und Innenausbau Florian Jordan, Villingen-Schwenningen; Cedric Gärtner, Schreinerei Schwarzwälder GmbH, Königsfeld; David Koball, Summ GmbH, Villingen-Schwenningen; Fabian Schraven, Friedrich Ettwein & Co, St. Georgen; Tom Stilzebach, Summ GmbH, Villingen-Schwenningen und Paul Wehrle, Ralf Münzer, Donaueschingen.