Einsparungen im ÖPNV
: Buslinien in Dauchingen und Niedereschach vor Ausdünnung

Um Kosten zu sparen, kürzt der Landkreis Verbindungen auf mehreren Linien. Auch Dauchingen und Niedereschach sind hiervon in Teilen betroffen.
Von
Daniela Schneider
Oberndorf
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Diese Haltestelle Riesenburgstraße in Dauchingen soll künftig wegfallen. Weitere Sparmaßnahmen betreffen derweil auch noch andere Linien.

Daniela Schneider

Auch in Dauchingen und Niedereschach werden sich die Kürzungen auswirken, die der Landkreis bei Busverbindungen vornimmt.

So soll die Buslinie 775, die Schwenningen, Dauchingen und Trossingen verbindet, künftig nicht mehr die Stichstraße durch das Gewerbegebiet Riesenburg befahren und sich diesen Schlenker sparen.

„Da werden die Busse geradeaus durchfahren und nur am Rand des Gewerbegebiets halten“, erläuterte Frank Fetzer, Leiter des Straßenverkehrsamts bei der Landkreisverwaltung, jetzt auf Nachfrage.

Für diejenigen Fahrgäste, die in das Gewerbegebiet wollten, würden die Wege dadurch etwas weiter, aber gemäß der Maßstäbe des Nahverkehrsplans immer noch zumutbar. Hier betrage die Entfernung aus dem Gewerbegebiet zur weiterhin bestehenden Haltestelle „Riesenburg“ jeweils maximal 300 Meter. Durch den Verzicht auf das Befahren der Stichstraße verspricht man sich beim Landkreis eine jährliche Einsparung in Höhe von rund 14 000 Euro.

Änderung im Wohngebiet

In Niedereschach ist geplant, das Wohngebiet Graneggstraße mit der Linie 650 nur noch zu Stoßzeiten im Schülerverkehr oder nur bei jeder zweiten Fahrt zu bedienen. Frank Fetzer berichtet in diesem Zusammenhang, dass es in diesem Gebiet auch immer wieder Beschwerden von Anwohnern gegeben habe, dass der Bus in dem Bereich zu häufig entlangfahre. Durch die Reduktion sollen kurzfristig 40 000 Euro jährlich eingespart werden können.

Das gilt auch für die erhoffte Einsparung durch das reduzierte Bedienen von Sinkingen auf den Linien 680 und 650. Hier sollen die Busse nur noch zu den Schüler-Stoßzeiten fahren. Das Gebiet, so Frank Fetzer, sei bisher „relativ komfortabel“ bedient. Hier fahre man den Standard nun zurück.

Die Veränderungen gelten vorbehaltlich, insofern sich nicht doch noch die Gemeinde Dauchingen oder die Gemeinde Niedereschach entscheidet, den Busverkehr auf den genannten Linien selbst zu finanzieren.

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