Besondere Aktion von Reiner Schorer: XXL-Krone kehrt nach Schwenningen zurück

Die XXL-Krone wurde am Mittwoch in der Schwenninger Marktstraße aufgestellt. Reiner Schorer (vorne) will sie im Herbst unter den Hammer bringen.
Jochen SchwilloNeben dem Auktionshaus VS von Reiner Schorer wurde die überdimensionale Nachbildung der Krone der württembergischen Könige aufgestellt, die einst auf die große Ausstellung „Monarchie und Moderne“ am Alten Schloss in Stuttgart hinwies und nun wieder in Schwenningen ihre vorläufige Heimat gefunden hat.
Fast 20 Jahre sind es her, dass die Schlosserei Steinberger aus Alpirsbach den Auftrag erhielt, die württembergische Königskrone im XXL-Format zu fertigen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Aus Aluminium stellten Georg Steinberger und seine Mitarbeiter eine acht Meter hohe und mit einem Durchmesser von sechs Metern die Nachbildung der Krone her, die während der Ausstellungsdauer ab 2006 das Alte Schloss in Stuttgart schmückte.
Zweite Adresse war im Anschluss das Blühende Barock vor dem Schloss in Ludwigsburg, bevor die Krone erstmals ihren Weg nach Schwenningen fand. Reiner Schorer war damals von der Schmiedearbeit begeistert, so dass er sie erwarb und im Hinterhof an seinem damaligen Geschäftssitz an der Sturmbühlstraße hinsetzen ließ. Dort war sie bis 2016 zu finden, bevor sie auf dem Gelände des Königsfelder Golf- und Country-Clubs aufgebaut wurde, um im August 2024 wieder abgebaut zu werden.
Neue Heimat
Jetzt hat die große Krone für die nächste Zeit erst einmal ihre neue Heimat an der Marktstraße in Schwenningen gefunden. Nachdem sie wieder auf Vordermann gebracht worden war, stellten sie am Mittwoch Georg Steinberger und sein Kollege Christoph Bohl mit Hilfe eines großen Autokrans auf.
Versteigerung
Reiner Schorer plant jedoch, diese im Herbst oder Winter in einer großen Auktion unter den Hammer zu bringen. Der Schwenninger Auktionator ist sich sicher, dass die Nachfrage für dieses einmalige Objekt groß ist.
Und sollte sich kein Interessent finden, der sich die Königskrone ersteigern will – dann bleibt sie eben in der Marktstraße, weiß Reiner Schorer.