Behördengang im Schwarzwald-Baar-Kreis: Lange Wartezeiten bei der Zulassung – doch es gibt eine Alternative

Wer sich den Behördegang sparen will, kann sein Auto auch online zulassen. Darauf weist das Landratsamt hin.
Landratsamt SBK- Zulassungsstellen im Schwarzwald-Baar-Kreis haben lange Wartezeiten auf Termine.
- Seit dem 3. August gilt verbindliche Terminvereinbarung, die Wartezeiten vor Ort senken soll.
- Aktuell führen Umstellung und Krankheitsausfälle zu Engpässen – voraussichtlich bis Monatsende.
- Alternative: i-KfZ über das Serviceportal des Bundes, An- und Ummeldung nach Authentifizierung.
- Online sind Gebühren deutlich niedriger, etwa Abmeldung 2,10 Euro statt 15,90 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit dem 3. August ist bei den Zulassungsstellen und der Führerscheinstelle des Landratsamtes die verbindliche Terminvereinbarung eingeführt. Durch diese Änderung soll sich die Planbarkeit der Termine für die Kunden verbessern und die Wartezeiten vor Ort reduzieren, schreibt das Landratsamt in einer Mitteilung. Beim vorherigen System habe es teilweise stundenlange Wartezeiten für die Kunden vor Ort gegeben.
Durch die Umstellung kommt es bei den Zulassungsstellen in Villingen und Donaueschingen aktuell allerdings zu längeren Wartezeiten, bis ein Termin verfügbar ist. Über diese Zustände ärgerte sich kürzlich auch ein Leser aus Bad Dürrheim. Ihm drohte für eine Auto-Zulassung eine Wartezeit von zwei Wochen.
Die aktuelle Situation sei aus Sicht der Kreisverwaltung „nicht zufriedenstellend“, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts weiter. Demnach sollten Termine bei den Zulassungsstellen – wie auch bereits bei der Führerscheinstelle – innerhalb von wenigen Tagen verfügbar sein.
Bei der Umstellung auf die verbindliche Terminvergabe handele es sich um einen komplexen Vorgang. „Bei aller Vorbereitung im Vorfeld zeige sich erst im Echtbetrieb, wo es noch Nachsteuerungsbedarf gibt. Hier finden regelmäßig Anpassungen statt, um den Betrieb zu verbessern“, erklärt die Kreisverwaltung. Allerdings bestehe aufgrund von unvorhergesehenen Krankheitsausfällen derzeit ein personeller Engpass. Vor diesem Hintergrund werde es noch bis voraussichtlich Ende September zu Kapazitätsengpässen bei den Zulassungsstellen kommen.
Nutzung von i-KfZ macht Behördengang überflüssig
Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es seit einiger Zeit auch die Möglichkeit gibt, Anmeldungen und alle wichtigen Zulassungs- und Ummeldungsvorgänge über das Behörden-Serviceportal des Bundes digital und ohne Behördengang selbst durchzuführen (i-KfZ). Online-Abmeldungen können ohne vorherige Anmeldung durchgeführt werden. Für An- und Ummeldungen ist dagegen eine Authentifizierung über die Bund-ID, die Online-Funktion des Personalausweises oder Aufenthaltstitels oder ein Elster-Zertifikat erforderlich.
Seit der Umsetzung der vierten Stufe von i-Kfz sind die Gebühren für die internetbasierte Zulassung sogar deutlich geringer, als am Schalter vor Ort. Eine Abmeldung kostet statt 15,90 Euro lediglich 2,10 Euro. Die Erstzulassung eines neuen Fahrzeuges schlägt statt mit rund 30 Euro nur mit 12,80 Euro zu Buche.
