Baugenossenschaft Familienheim verleiht „s'goldene Male“
: Ehrenamt ist für sie eine Lebenshaltung

Die Baugenossenschaft Familienheim hat die Ehrenamtspreise verliehen. Rund 70 Gäste würdigten ehrenamtliches Engagement im Franziskanermuseum in Villingen.
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(red/pm)
VS-Villingen
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Walter Klumpp, Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Familienheim, überreicht Marion Büch das „s'goldene Male“, den Ehrenamtspreis 2026 der Baugenossenschaft Familienheim.

Walter Klumpp, Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Familienheim, überreicht Marion Büch das „s'goldene Male“, den Ehrenamtspreis 2026 der Baugenossenschaft Familienheim.

Baugenossenschaft Familienheim
  • Die Familienheim verlieh zum achten Mal den Ehrenamtspreis „s'goldene Male“ in Villingen.
  • Rund 70 Gäste würdigten im Franziskanermuseum das freiwillige Engagement in der Region.
  • Marion Büch erhielt den Preis 2026 – sie leitet seit mehr als 14 Jahren die Johanniswerkstatt.
  • Ihr Einsatz reicht von Kinder- und Jugendarbeit bis zu kulturellen Projekten der Stadt.
  • Das Preisgeld von 500 Euro spendete sie an „Klasse! Wir singen“, anschl. gab es Kaffeeklatsch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Baugenossenschaft Familienheim hat zum achten Mal ihren Ehrenamtspreis „s'goldene Male“ verliehen. Zahlreiche Gäste aus sozialen Einrichtungen, Vereinen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und der Kommunalpolitik waren der Einladung gefolgt, um das ehrenamtliche Engagement in der Region zu würdigen.

Die Baugenossenschaft Familienheim setzt eigenen Angaben zufolge mit dem Ehrenamtspreis seit 2016 ein bewusstes Zeichen für die Bedeutung freiwilligen Engagements. „Ehrenamtliche leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie schaffen Begegnungen, stärken den Zusammenhalt und helfen dort, wo Unterstützung gebraucht wird“, betonte Sozialmanagerin Salome Kelm. Der Preis ist mit dem symbolträchtigen „s'goldene Male“ sowie einem Preisgeld von 500 Euro für einen sozialen Zweck verbunden.

Im Mittelpunkt stand die Würdigung von Menschen, die sich oftmals über viele Jahre hinweg mit großem persönlichen Einsatz für andere engagieren. Insgesamt waren zwölf Personen aus unterschiedlichen Bereichen des Ehrenamts für den Preis vorgeschlagen worden. Stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen, die das gesellschaftliche Leben in Villingen-Schwenningen und Umgebung bereichern, wurden alle Nominierten und Gäste für ihren Einsatz geehrt.

Neben der Preisverleihung nutzte der Aufsichtsratsvorsitzende Walter Klumpp die Gelegenheit, die sozialen Projekte der Familienheim vorzustellen. Dazu gehören das Projekt „Besuch Willkommen“, der Seniorenstammtisch sowie die „Mahlzeit“, ein Angebot mit vergünstigtem Mittagessen für Menschen aus der Region. Alle drei Initiativen leben vom Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher und leisten einen wichtigen Beitrag für Gemeinschaft, Austausch und Unterstützung im Alltag.

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Für die musikalische Umrahmung sorgte die junge Singer-Songwriterin Elisa Peixoto gemeinsam mit ihrem Bruder Luis Peixoto und Stephan D. Weisser von der Musikakademie Villingen-Schwenningen. Die musikalischen Beiträge verliehen der Veranstaltung einen festlichen Rahmen.

Marion Büch gewürdigt

Den Ehrenamtspreis 2026 erhielt schließlich Marion Büch. In seiner Laudatio würdigte Vorstand Sebastian Merkle ihr jahrzehntelanges und vielfältiges Engagement für die Menschen in Villingen-Schwenningen. Seit mehr als 14 Jahren leitet Marion Büch die Johanniswerkstatt der Evangelischen Stadtgemeinde Villingen und schafft dort einen Ort der Begegnung, Gemeinschaft und gegenseitigen Unterstützung.

Preisübergabe am Franziskanermuseum in Villingen (von links): Manfred Kempter (ehemaliger Behindertenbeauftragter), Walter Klumpp (Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Familienheim), Sebastian Merkle (Vorstand/Geschäftsführer der Baugenossenschaft Familienheim), Marion Büch (Preisträgerin des Ehrenamtspreises 2026), Anita Neidhardt-März (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende), Luitgard Schmieder (Diakonisches Werk) und Salome Kelm (Sozialmanagerin der Baugenossenschaft Familienheim).

Preisübergabe am Franziskanermuseum in Villingen (von links): Manfred Kempter (ehemaliger Behindertenbeauftragter), Walter Klumpp (Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft Familienheim), Sebastian Merkle (Vorstand/Geschäftsführer der Baugenossenschaft Familienheim), Marion Büch (Preisträgerin des Ehrenamtspreises 2026), Anita Neidhardt-März (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende), Luitgard Schmieder (Diakonisches Werk) und Salome Kelm (Sozialmanagerin der Baugenossenschaft Familienheim).

Baugenossenschaft Familienheim

Überdies engagierte sie sich über viele Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Johannesgemeinde, gestaltete Krippenspiele und brachte ihre Kreativität bei zahlreichen sozialen und kulturellen Projekten in der Stadt ein. Auch heute unterstützt sie weiterhin ehrenamtliche Initiativen mit ihrer Erfahrung, Herzlichkeit und Tatkraft.

„Das Ehrenamt ist für Marion Büch keine Aufgabe auf Zeit, sondern eine Lebenshaltung“, betonte Merkle bei der Preisverleihung. Mit ihrem Einsatz habe sie über Jahrzehnte hinweg Menschen begleitet, Gemeinschaft geschaffen und vielen Kindern, Frauen und Familien wertvolle Begegnungen ermöglicht.

Unter großem Applaus nahm Marion Büch die Auszeichnung „s'goldene Male“ sowie das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 500 Euro entgegen. Die Preisträgerin entschied sich, das Preisgeld an das Projekt „Klasse! Wir singen“ zu spenden, das Kinder durch gemeinsames Singen für Musik begeistert und Gemeinschaft erlebbar macht. Im Anschluss an die Preisverleihung lud die Familienheim zum traditionellen Kaffeeklatsch ein, bei dem die Gäste den Nachmittag in geselliger Atmosphäre ausklingen ließen.