Bad Dürrheimer Pfadfinder
: Aus Streuobst entsteht frischer Apfelsaft

Kinder aus Bad Dürrheim und deren Eltern packten bei der Apfelernte an. Danach ging es daran, das Obst mit professioneller Ausrüstung zu pressen und frischen Saft herzustellen.
Von
red/pm
Bad Dürrheim
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Die Kinder der Wöflings- und Bibergruppe packten bei der Apfelernte gemeinsam an.

Die Kinder der Wöflings- und Bibergruppe packten bei der Apfelernte gemeinsam an.

Kristin Maier
  • Pfadfinder in Bad Dürrheim sammelten auf einer Streuobstwiese Äpfel für eigenen Saft.
  • Mit Kindern und Eltern wurden die Früchte gewaschen, gehäckselt und gepresst.
  • Der Saft wurde pasteurisiert und in Bag-in-Box-Beutel abgefüllt – bis zu zwei Jahre haltbar.
  • Rund 450 Liter entstanden; Trester geht an den Förster zur Fütterung von Wildtieren.
  • Verkauf ist auf dem Weihnachtsmarkt geplant. Der Erlös unterstützt die Jugendarbeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auf der Streuobstwiese beim Parkplatz der Stadtkäfer gab es in diesem Jahr besonders viele Äpfel zu ernten. Das nutzten die Bad Dürrheimer Pfadfinder, um gemeinsam mit Kindern, Eltern und weiteren Vereinsmitgliedern Äpfel zu sammeln und daraus eigenen Apfelsaft herzustellen, heißt es in einer Mitteilung.

Mit dabei waren die Wölflinge im Alter von sieben bis zehn Jahren, die sich donnerstags treffen, sowie die vier- bis sechsjährigen Biber, die freitags zusammenkommen. Gemeinsam sammelten sie die Äpfel auf der Streuobstwiese.

Am Samstag ging es anschließend ans Pressen. Dafür trafen sich die Helfer bei der Familie eines Kindes in Aasen. In einer großen Scheune stand professionelle Ausrüstung bereit, mit der die Äpfel verarbeitet werden konnten. Zunächst wurden die Äpfel gründlich gewaschen und anschließend mit einem Motorhäcksler zerkleinert. Das Häckselgut kam in die Presse und wurde dort ausgepresst.

Der frisch gewonnene Saft wurde anschließend erhitzt. Dieser Vorgang wird Pasteurisierung genannt. Dabei wird der Saft kurzzeitig erhitzt, um ihn haltbar zu machen. Anschließend wurde er in sogenannte Bag-in-Box-Beutel abgefüllt. In dieser Form ist der Apfelsaft bis zu zwei Jahre haltbar.

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Vom Ergebnis der Arbeit überzeugen

Natürlich durfte auch die Verkostung nicht fehlen: Direkt nach dem Pressen probierten die Beteiligten den frischen Saft und konnten sich vom Ergebnis ihrer Arbeit überzeugen. Rund 450 Liter Apfelsaft kamen zusammen.

Auch die bei der Verarbeitung entstandenen Reste, der sogenannte Trester, wurden weiterverwendet. Statt ihn wegzuwerfen, soll er an den Förster übergeben werden, der ihn zur Fütterung der Tiere im Wald nutzt. Der fertige Saft wird voraussichtlich auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Der Erlös soll der Jugendarbeit zugutekommen. So wurde aus einer gemeinsamen Sammelaktion nicht nur eine große Menge Apfelsaft, sondern auch ein Erlebnis für die jungen Vereinsmitglieder – mit praktischer Arbeit, Gemeinschaft und einem nachhaltigen Umgang mit den geernteten Äpfeln.