Bad Dürrheim
: Tödlicher Unfall beim Autobahnzubringer A 864

Fahrer schanzt mit Limousine 50 Meter weit über Böschung in den Abgrund. Schweren Kopfverletzungen erlegen.
Von
Marc Eich
Oberndorf
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  • Tödlicher Unfall beim Autobahnzubringer A 864

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  • Bei dem Unfall ist ein 74-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen.

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Bad Dürrheim - Bei einem schrecklichen Verkehrsunfall am Autobahndreieck Bad Dürrheim ist am Mittwochnachmittag der Fahrer einer großen Limousine ums Leben gekommen. Er war kurz vor einer Brücke mit seinem Wagen einen Abhang hinunter gestürzt.

Bei dem Unfallopfer handelt es sich nach Angaben der Polizei mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" um einen 74-Jährigen aus dem Kreis Tübingen. Der Mann war ersten Angaben zufolge gegen 14.30 Uhr auf der Autobahn 864 unterwegs, als er am Autobahndreieck auf die Überleitung in Richtung Stuttgart fuhr. Kurz vor der dortigen Brücke, die über die A 864 in Richtung Singen führt, kam es zu dem folgenschweren Unfall.

Der Mann kam von der Straße ab und verpasste die Brücke. Stattdessen schanzte er knapp neben der Brücke über einen Erdwall, ehe er nach 50 Metern auf dem Boden landete. Anschließend stürzte das Fahrzeug eine steile Böschung hinunter, überschlug sich mehrmals und schlitterte nach knapp 100 Metern auf dem Dach auf die A  81 in Richtung Singen. Glücklicherweise kollidierte die Limousine dabei nicht mit weiteren Fahrzeugen. Der Fahrer wurde in seinem Wrack eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle aufgrund schwerer Kopfverletzungen.

Die alarmierte Feuerwehr aus Bad Dürrheim, die mit 35 Mann vor Ort war, musste schließlich die belastende Aufgabe übernehmen und den Rettungsdienst bei der Bergung des verstorbenen Fahrers unterstützen. Dabei wurde schweres Gerät eingesetzt.

Die Verkehrspolizei Zimmern hat vor Ort die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Für die Ermittlungen wurde die Kriminaltechnik hinzugezogen.

Die fast neuwertige Limousine wurde bei dem Unfall total beschädigt, es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Die Überleitung zur A  81 in Richtung Singen musste während der Bergung für mehrere Stunden gesperrt werden. Erst nachdem das große Trümmerfeld beseitigt und das Fahrzeug durch eine Abschleppunternehmen abtransportiert wurde, öffnete die Autobahnmeisterei die gesperrte Überleitung für den Verkehr.

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