Auffangstation für Tiere
: Flora-Paradies in Schabenhausen investiert in Papageienhaus

In Schabenhausen werden 4,1 Millionen Euro in eine Auffangstation und den Umbau des bestehenden Papageienhauses investiert.
Von
Albert Bantle
Niederschach-Schabenhausen
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Für viele notleidende Papageien ist das Floraparadies zur neuen Heimat geworden.

Für viele notleidende Papageien ist das Floraparadies zur neuen Heimat geworden.

Albert Bantle
  • Schabenhausen plant eine Auffangstation und den Umbau des Papageienhauses für 4,1 Mio. Euro.
  • Betreiber Uli Weißer betreut rund 500 Papageien, viele kamen über Tierheime und Polizei.
  • Das Projekt umfasst über 1900 Quadratmeter mit Outback-Halle und Tropenhaus – Bau läuft.
  • Finanzierung: Stiftung „Flora hilft Fauna GmbH“ und Spenden, u. a. 1500 Euro vom Rotary-Club.
  • Ursprung: Gärtnerei seit den 1990er-Jahren, 2011 entstand das erste Papageienhaus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dass ein Gärtnereibetrieb heutzutage mehr sein kann als ein Verkauf von Blumen, davon konnten sich die Mitglieder des Rotary-Clubs Villingen-Schwenningen-Mitte mit ihrem Präsidenten Ladislav Plesak bei ihrem Besuch in der Gärtnerei Weißers Flora-Paradies in Schabenhausen überzeugen.

Uli Weißer schilderte, wie alles in den 1990er-Jahren mit der Gründung des Gärtnereibetriebes durch seinen Vater entstanden war und wie der Betrieb erhalten und weiterentwickelt wurde. 1994 habe er die Gärtnerei zusammen mit seiner Frau Renate übernommen. Rasch sei die Erkenntnis gereift, dass man nur vom Verkauf von Geranien nicht überleben könne.

Große Erweiterung

Mit der großen Erweiterung im Jahr 2000 steuerte die Familie dem entgegen. Das Ergebnis ist der neu ausgerichtete Betrieb mit vielen Akzenten.

Neben Kinderspielplatz, Streichelzoo, Tiergehegen, Café und einem Verkaufsraum mit regionalen Produkten kamen auch erste Vögel dazu. Mit einem Pärchen Nymphensittichen habe alles begonnen. Pflege und Umgang mit Papageien sei zu seiner großen Leidenschaft geworden.

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Papageienhaus entstanden

Nach erster Unterbringung in Volieren sei 2011 das Papageienhaus entstanden, so Weißer weiter. Inzwischen kümmert sich der Papageienvater um 500 seiner gefiederten Freunde, die oftmals über Tierheime, die Polizei und Auffangstationen zu ihm gebracht werden und teils schwere Zeiten hinter sich hatten.

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Da der Platz inzwischen nicht mehr ausreicht, ist Weißer bereits dabei, ein 4,1 Millionen Euro teures Projekt in Form einer Auffangstation auf einer Fläche von über 1900 Quadratmetern mit Outback-Halle, Tropenhaus und Umbau des bestehenden Papageienhauses zu realisieren.

Um die Finanzierung stemmen zu können, hat Weißer eigens die Stiftung Flora hilft Fauna GmbH gegründet. Zur Finanzierung hat sich auch der Rotary-Club mit einer Zuwendung sowie dem Spendenerlös des Abends in Höhe von 1500 Euro eingebracht.