Aqualino in Unterkirnach: So könnte das Jugendzentrum künftig aussehen

John Mohr (links) und Bianca Schweiger (vierte von links) zeigen den Jugendlichen per VR-Brille Ideen für eine mögliche Ausgestaltung der Räume
Stephan HübnerZum zweiten Mal eingeladen waren Jugendliche ins Aqualino, um mit John Mohr, im Rathaus Leiter für Tourismus und Marketing, seiner Mitarbeiterin Arina Abdrakhmanova sowie Verwaltungsmitarbeiterin Bianca Schweiger über die zukünftige Nutzung des ehemaligen Hallenbades zu sprechen. Vor Ort waren auch Bürgermeister Andreas Braun und mehrere Gemeinderäte.
Seit dem letzten Treffen hatte Mohr, der erst seit Oktober letzten Jahres im Amt ist, in seiner Freizeit die damals aufgebrachten Ideen in ein digitales 3D-Modell umgesetzt, und dieses dann so aufbereitet, dass es sich die Jugendlichen mittels Virtual-Reality-Brille ansehen konnten. So war eine mögliche Gestaltung der Räume dreidimensional erlebbar.
Eine der Ideen war zum Beispiel, den größten Flipperautomaten der Welt zu bauen, der dann von mehreren Personen bedient werden könnte. Das hielt Mohr für eine Möglichkeit generationenübergreifenden Spielens. Reale Flipper seien zumindest den Eltern noch bekannt, vielen der Jugendlichen aber nicht mehr.
Weiter angedacht waren eine Boulderwand, auf der die mit VR-Brille ausgestatteten Kletterer visuelle Hinweise auf zu greifende Stellen bekommen oder zu Sport- und Musikboxen umgestaltete Räume im ehemaligen Umkleidebereich. Im früheren Schwimmbecken könnte ein Spielfeld für Basketball und anderes entstehen.
Jugendliche sind begeistert
Schließlich gab es Vorschläge, den großen Raum mittels Möbeln visuell zu verkleinern und an einer der Fensterfronten eine Lounge mit Sitzgelegenheiten zu bauen. Die Wände könnten in einem für Jugendliche coolen, an den Schwarzwald angelehnten Stil dekoriert werden.
Die Jugendlichen waren von den vorgebrachten Ideen und den VR-Brillen ziemlich begeistert und hätten sich eine möglichst schnelle Umsetzung gewünscht. Laut Mohr wird daraus dieses Jahr aber eher nichts. Er geht davon aus, dass vielleicht bis Mitte nächsten Jahres die Umsetzung erfolgen könnte.