Altes Tonhalleareal in Villingen: Platzt der Neubau des Amtsgerichts?

Die Entwürfe für das neue Amtsgerichtsgebäude auf dem alten Tonhallenareal zwischen Brigach und Kaiserring wurden vom Büro Sacker Architekten in einer Sitzung des Technischen Ausschusses vorgestellt.
Büro Sacker ArchitektenDie Hoffnungen auf einen baldigen Neubau des Amtsgerichts in Villingen auf dem Alten Tonhallenareal drohen zu zerbrechen, meint der FDP-Landtagsabgeordnete Frank Bonath.
Noch sei auf der Website der Stadt Villingen-Schwenningen von einer geplanten Fertigstellung bis 2028 die Rede – ein Ziel, das laut dem finanzpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Frank Bonath, im Landtag von Baden-Württemberg wenig realistisch erscheint.
„Von Mitteln für ein neues Amtsgericht in Villingen-Schwenningen fehlt im aktuellen Staatshaushaltsplan 2025/26 jede Spur,“ kritisiert Bonath. „Während andere Städte wie Tuttlingen, Singen und sechs weitere Städte bereits auf staatliche Förderungen für Amtsgerichtsbauten zählen können, klafft in Villingen-Schwenningen eine Lücke. Das ist nicht hinnehmbar!“
In seiner Funktion als Landtagsabgeordneter befasst sich Bonath derzeit intensiv mit den Finanzplanungen des Landes Baden-Württemberg und zeigt sich verärgert über die vergebliche Suche nach einer Investitionszusage für Villingen-Schwenningen. Das Alte Tonhallenareal, ein attraktives Grundstück in der Stadt, werde weiterhin auf absehbare Zeit ungenutzt brachliegen.
„Für die Stadt Villingen-Schwenningen ist das eine verpasste Chance,“ betont Bonath und fragt, wann das Land endlich erkennen werde, dass auch dieser Standort dringend Unterstützung benötigt.