Altes Pfarrhaus in Dauchingen
: So soll die Außenanlage künftig aussehen

Die Planungen für den Außenbereich des „Alten Pfarrhauses“ in Dauchingen nehmen Gestalt an. Der Gemeinderat diskutierte vor Ort über zwei mögliche Varianten.
Von
Rainer Bombardi
Oberndorf
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Bürgermeister Torben Dorn erläutert den anwesenden Gästen und dem Gemeinderat die Unterschiede der vorliegenden Varianten für die Neugestaltung des Außenbereichs rund um das  „Alte Pfarrhaus“.

Rainer Bombardi

Der Gemeinderat votierte einstimmig dafür, dass das Gebäude in der Wilhelm-Feder-Straße 2 in Zukunft den Namen „Altes Pfarrhaus“ trägt. Damit entsprach er dem mehrfach geäußerten Wunsch der Bevölkerung, die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes auch in der Neubenennung zu erhalten.

Derweil nehmen die Arbeiten rund um das neue gemeindeeigene Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus weiter Fahrt auf. Während einer Besichtigung der Außenanlage des „Alten Pfarrhauses“ machten sich die Gemeinderäte ein Bild von der Machbarkeit zweier Vorentwürfe, die beide die im Vorfeld definierten Auflagen an die notwendige Anzahl von fünf Stellplätzen für Autos, einen Abstellplatz für Fahrräder und eine große Reservefläche für den bevorstehenden Bau der geplanten Heizzentrale zur Nahwärmeversorgung erfüllten.

Florian Möck, Leiter Fachdienst Technik, betonte eingangs, dass die drei Zypressen auf der westlichen Seite des Grundstücks gemäß einem Wunsch der Kindertagespflege erhalten bleiben sollen. „Die Bäume sind unbedenklich und werden in Zukunft regelmäßig auf Totholz oder gefährliche Äste kontrolliert.“ Ziel sei es, auf der künftigen Spielfläche möglichst lange auf natürliche Schattenspender zu setzen – als Alternative zu Sonnensegeln.

Ratsmitglied Mathias Schleicher (CDU) erinnerte daran, was seiner Meinung nach das Wichtigste bei der Gestaltung des Außenbereichs bleibt: „Wir sollten uns bezüglich des bevorstehenden Baus einer Heizzentrale die höchstmögliche Flexibilität des Außenbereichs erhalten.“ Marco Deiß (UB) sah in der Variante, die vom Erhalt der Linde neben dem Garagenplatz ausgeht, eine größere Flexibilität. Günther Haffa (UB) pflichtete ihm bei, aber hielt den Neubau einer Garage als ausreichend. „Der Bedarf an Lager- und Abstellfläche ist bei den heutigen Nutzern Familienzentrum und der Kindertagespflege riesig“, insistierte Bürgermeister Torben Dorn. „Alle bisherigen Überlegungen, eine der beiden Garagen auf der Fläche des Familienzentrums unterzubringen, scheiterten aus unterschiedlichen Gründen“.

Worauf sich der Rat einigt

Dorn fasste zusammen, dass sich der Gemeinderat mehrheitlich dafür ausspricht, den nordöstlichsten Außenbereich am „Alten Pfarrhaus“ möglichst wenig zu verändern. „Die Details der zukünftigen Heizzentrale sind, mit Ausnahme der Verwendung von einheimischem Holzhackschnitzeln als Brennstoff, kaum bekannt,“ ergänzte Dorn.

Ursula Heiser erfuhr, dass die Neuerstellung einer Müllstation an der Straße aus logistischen Gründen schwierig ist und ebenfalls die Planungen für die Heizzentrale beeinflussen könnte.

Final einigte sich der Gemeinderat darauf, die beiden Bestandsgaragen und die Müllstation vorerst weiter zu betreiben. Die Linde bleibt erhalten, ein fünfter Auto-Stellplatz wird an der Wilhelm-Feder-Straße eingerichtet, der Kinderspielbereich bekommt ein Zugangstor im Westen und der Weg wird nicht versetzt.

Ein Fahrradabstellplatz ist in der Nische zwischen Eingangsweg und altem Pfarrhaus geplant. Für den Spiel- und Gartenbereich sind vier Spielgeräte vorgesehen.

Ausschreibung im Herbst

Die Ausschreibung der Bauleistungen ist im Herbst 2025 vorgesehen, der Baustart für den Außenbereich für Anfang 2026. Zudem einigte sich der Gemeinderat darauf, den Eingangsbereich am Alten Pfarrhaus mit einem Pultdach und einer Glaswand in Richtung Osten vor Witterungseinflüssen zu schützen.

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