75 Jahre Glonki-Gilde Villingen
: Mit Fanfaren und Trommeln gegen den Dauerregen

Auf 75 Jahre Begeisterung für die Musik, attraktive Auftritte, tolle Feste und originelle Jubiläen blickt der Fanfarenzug der Glonki-Gilde Villingen. Freilich ist die Fasnet der Höhepunkt im Jahr.
Von
Rainer Bombardi
Villingen-Schwenningen
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Der Fanfarenzug der Glonki-Gilde feiert sein Jubiläum mit einem Sternenmarsch trotz Daueregen in der Villinger Innenstadt.

Der Fanfarenzug der Glonki-Gilde feiert sein Jubiläum mit einem Sternenmarsch trotz Dauerregen in der Villinger Innenstadt.

Rainer Bombardi
  • 75 Jahre Fanfarenzug Glonki-Gilde Villingen – Jubiläum mit Sternenmarsch gefeiert.
  • Trotz Dauerregen zogen Fanfaren und Trommeln durch die Villinger Innenstadt.
  • Teilgenommen haben Züge aus Boll, Zell im Wiesental, Essingen, Schwenningen und die Gastgeber.
  • Finale Stücke am Latschariplatz, danach Verlegung der Party in den Bauhof Schwenningen.
  • Monsterkonzert fand drinnen statt, Gäste aus Nusplingen kamen hinzu; Glonkinchen traten auf.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Wochenende fügte er seiner Geschichte eine weitere Episode hinzu und feierte sein Jubiläum mit einem Sternenmarsch in der City von Villingen und einer rauschenden Fanfarenparty im Bauhof der Narrenzunft Schwenningen.

Derart intensiv gelebte Städtezusammengehörigkeit entging auch Oberbürgermeister Jürgen Roth nicht, der gerne der Einladung zum Abendevent folgte. Den Geburtstagskindern persönlich die Glückwünsche für die kommenden Jahrzehnte zu überbringen, war für ihn eine Selbstverständlichkeit.

Im ersten Teil begleitete Dauerregen den Sternmarsch, an dem aufgrund des garstigen Wetters weniger Teilnehmer mitwirkten als ursprünglich vorgesehen. Doch jene, die gekommen waren, hatten ihr Vergnügen und hoben entlang der Rietstraße und Niederen Straße in Richtung Latschariplatz marschierend mit ihren Beiträgen die Laune der Passanten. Die Melodien ihrer Musikbeiträge brachten unüberhörbar die historische Innenstadt zum Klingen.

Passanten blieben am Wegrand stehen und folgten den stolz schreitenden Fanfaren- und Trommelspielern, die in ihren farbenfrohen Uniformen die Stadt zum Leuchten brachten. Am Sternenmarsch teilgenommen hatten die Fanfarenzüge aus Boll, Zell im Wiesental, Essingen, Schwenningen und die Gastgeber inklusive einer Abordnung der Glonkinchen.

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Zugführer Frank Haller behält trotz widriger Wetterbedingungen die fröhliche Stimmung.

Zugführer Frank Haller behält trotz widriger Wetterbedingungen die fröhliche Stimmung.

Rainer Bombardi

Das kurzweilige Musikereignis war das stimmungsvolle Rezept gegen den grauen Tag. Zudem hob das Ereignis die Stimmung der Gäste in der Innenstadt an. Zum Abschluss begeisterte jeder Fanfarenzug noch einmal mit einem letzten Stimmungsstück, bevor die Akteure von ihrer Open-Air-Veranstaltung nach Schwenningen umsiedelten, um drinnen weiter zu feiern.

Dort gaben sie auch das ursprünglich als Open Air auf dem Latschariplatz geplante Monsterkonzert. Inzwischen waren vom Fanfarenzug aus Nusplingen weitere Gäste hinzugekommen. Zugführer Frank Haller war erfreut über all jene, die trotz einer mehrstündigen Heimfahrt auch zur Party am Abend gekommen waren.

Dort nutzten die anwesenden Fanfarenzüge noch einmal die Chance für weitere Auftritte. Die Glonkinchen zogen mit der Aufführung ihres letztjährigen Tanzes am Glonki-Abend die Aufmerksamkeit auf sich.