100 Jahre Franziskusheim Schwenningen: Wo Jung und Alt sich begegnen

Das Franziskusheim in Schwenningen ist ein Haus für Kinder und Senioren.
Stiftung St. Franziskus- Franziskusheim Schwenningen feiert 100 Jahre – Fest am Samstag, 20. Juni, ab 10.30 Uhr.
- Haus vereint heute Altenzentrum, Seniorentagespflege und Kindertagesstätte.
- Beginn mit Gottesdienst, danach Programm für Bewohner, Familien, Mitarbeitende und Gäste.
- Beiträge von Generationenbrücke, Zirkus Confetti und Marinechor; Kinderangebote und Bewirtung.
- Geschichte seit 1926: vom Frauenarbeits- und Bildungshaus zum Ort der Begegnung von Jung und Alt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unter dem Motto „100 Jahre Franziskusheim – Wo Jung und Alt sich begegnen“ lädt der Träger, die Stiftung St. Franziskus, am Samstag, 20. Juni, ab 10.30 Uhr in das Franziskusheim in der Neckarstraße 69/71 ein.
Der Jubiläumstag beginnt mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der von den Kindertagesstätten mitgestaltet wird.
Anschließend ist ein Programm für Bewohner, Kinder, Familien, Angehörige, Mitarbeitende, Ehrenamtliche sowie interessierte Gäste geplant.
Die Geschichte
Die Geschichte des Franziskusheims reicht bis ins Jahr 1926 zurück. Am 11. November 1926 kauften die Franziskanerinnen von Bonlanden auf Initiative des katholischen Oberlehrers und Stadtrats August Handschuh die stillgelegte Uhrenfabrik der DUFA (Deutsche Uhrenfabrik AG) mit der ehemaligen Wirtschaft „König Karl“ in der Neckarstraße zur Errichtung einer Frauenarbeitsschule.

100 Jahre Franziskusheim – die historische Aufnahme zeigt die Anfänge eines Hauses, das seit einem Jahrhundert Menschen begleitet und Gemeinschaft schafft.
Stiftung St. FranziskusAus Anlass des 700. Todestags des heiligen Franziskus erhielt das Haus seinen Namen. Wenige Wochen später, am 22. November 1926, zogen die ersten fünf Ordensschwestern ein und begannen mit den Umbauarbeiten. Am 10. Januar 1927 wurde das Franziskusheim durch Bischof Johannes Baptista Sproll geweiht.
Die damalige Oberin formulierte den Wunsch, das Haus möge „vielen ein schützendes Obdach für den Leib und die Seele bieten“. Dieser Gedanke begleitet die Arbeit des Franziskusheims bis heute. In den ersten Jahrzehnten entstanden unter anderem eine Nähschule, eine Haushaltsschule, ein Mädchenwohnheim, ein Bezirkskinderheim sowie später eine staatlich anerkannte Säuglingspflegeschule.
Das Haus wandelt sich
Im Lauf der Jahrzehnte wandelte sich das Franziskusheim immer wieder entsprechend dem gesellschaftlichen Bedarf, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben Angeboten für Kinder und junge Frauen prägten zeitweise ein Kinderkrankenhaus, eine Kinderkrankenpflegeschule, Kindergartenangebote und ein Kinderheim das Haus.
1988 wurde das Franziskusheim zu einem Haus für Kinder und Senioren weiterentwickelt: Das Alten- und Altenpflegeheim wurde eröffnet, Begegnungen zwischen „Jung und Alt“ wurden fester Bestandteil des Alltags.
Auch die Seniorentagespflege gehört seit vielen Jahren zum Profil des Hauses. Sie wurde im Oktober 1995 als erste Einrichtung dieser Art im Schwarzwald-Baar-Kreis eröffnet. Ältere Menschen, die weiterhin zu Hause leben, erhalten dort Betreuung, Unterstützung und Angebote zur Tagesgestaltung. 2025 konnte die Seniorentagespflege ihr 30-jähriges Bestehen feiern.
1999 zeigte sich, dass die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe mit flexiblen Angebotsformen im bestehenden Gebäude des Franziskusheims nicht möglich war. Im Zuge einer Neukonzeption übergaben die Franziskanerinnen von Bonlanden die Trägerschaft für das Kinderheim an die Stiftung St. Franziskus. Diese errichtete in einem Neubau das Kinder- und Familienzentrum „David-Fuchs-Haus“ an der Tulastraße im Zentralbereich von VS, das am 15. November 2002 eingeweiht wurde.
Heute vereint das Franziskusheim ein Altenzentrum, eine Seniorentagespflege und eine Kindertagesstätte. Seit dem 1. Januar 2020 liegt die Trägerschaft bei der Stiftung St. Franziskus.
Das Jubiläum nimmt die Einrichtung zum Anlass, auf ein Jahrhundert sozialer, pädagogischer und pflegerischer Arbeit zurückzublicken und zugleich die Begegnung der Generationen in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Stiftung St. Franziskus ist eigenen Angaben zufolge eines der größten sozialwirtschaftlichen Unternehmen in Baden Württemberg mit Einrichtungen und Diensten für Kinder, Jugendliche und deren Familien, Menschen mit Behinderungen sowie für alte und pflegebedürftige Menschen. Knapp 2700 Mitarbeitende unterstützen rund 6300 Klienten.
Beim Jubiläumstag am 20. Juni erwartet die Besucher im Anschluss an den Gottesdienst ein abwechslungsreiches Programm. Vorgesehen sind unter anderem Beiträge der Generationenbrücke, Zirkus Confetti und des Marinechors. Für Kinder gibt es Angebote wie Kinderschminken und eine Hüpfburg. Außerdem werden Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen sowie Zuckerwatte angeboten. BU: 1926–2026: 100 Jahre Franziskusheim – die historische Aufnahme zeigt die Anfänge eines Hauses, das seit einem Jahrhundert Menschen begleitet und Gemeinschaft schafft.
