100 000 Euro Kosten: Die Eschachhalle in Niedereschach benötigt eine neue Heizung

Die Eschachhalle braucht eine neue Heizung. (Archivfoto)
Albert BantleSeitens der Gemeindeverwaltung war bereits bei der Haushaltsplanung 2025 angekündigt worden, dass die Heizungsanlage der Eschachhalle in die Jahre gekommen ist.
Insbesondere der Gaskessel sei immer wieder undicht, was dann, wie aktuell wieder der Fall, zu einem Druckabfall führe. Ein erneutes Schweißen mit großem Aufwand habe keinen Erfolg gebracht.
„Wir benötigen nun eine Notheizung, um den Betrieb der Eschachhalle zu gewährleisten“, fasste Ortsbaumeister Hartmut Stern die Situation zusammen.
Berechnung der Wirtschaftlichkeit
Bereits im Februar 2025 habe das Büro Ecoplan für die Gemeinde eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für verschiedene Heizungsanlagen die für die Eschachhalle in Frage kommen würden, erstellt. Nach Abwägung und Besprechungen mit der bis jetzt für die Heizungsanlage zuständigen Firma vor Ort, stelle sich eine kombinierte Anlage mit Luft-Wärmepumpen und einem in der Leistung reduzierten Gaskessel als die favorisierte Lösung dar.
Hier sind vor allem die laufenden Kosten am geringsten, was für eine Laufzeit von 25 Jahren ein für die Verwaltung wichtiger Punkt sei. „Im Moment müssen wir schnellstmöglich den defekten Gaskessel ersetzen, um über den Winter zu kommen“, so der Hinweis von Stern mit Blick auf die aktuelle Dringlichkeit.
Geplant sei dann – nach Genehmigung des Haushaltes 2026 – die restlichen Komponenten wie die Luft-Wärmepumpen sowie die Steuer und Regeltechnik mit Warmwasserbereitung zu installieren. „Hier erhoffen wir uns aus der großen Förderkulisse für Regenerative Energien eventuell Zuschüsse“, so Stern. Die Energie für die Wärmepumpen soll über Photovoltaikmodule mit Batteriespeicher zum großen Teil gedeckt werden.
Erdwärme als Alternative vermisst
Bei den vom Büro Ecoplan aufgeführten möglichen Heizungsvarianten wie Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Gaskessel, Blockheizkraftwerk plus Gaskessel, Pelletkessel plus Gaskessel, reiner Pelletkessel, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Gaskessel und Photovoltaik, vermisste Gerhard Rabus als Alternative die Erdwärme.
Dieses Thema, so Ortsbaumeister Hartmut Stern, habe man bereits im Zuge des Wiederaufbaues des Brandhauses in Fischbach „beleuchtet“ und verworfen. Wenn der Rat es möchte, könne man jedoch Bohrungen durchführen, um auch diese Alternative zu prüfen.