Wilder Michel in Linach
: Ortschaftsrat sieht beim Lärmschutz noch Verbesserungsbedarf

Die Linacher Ortschaftsräte haben den überarbeiteten Bebauungsplan Michelhof grundsätzlich befürwortet. Für Diskussionen sorgten ungeklärte Fragen rund um die Wasserversorgung.
Von
Stefan Heimpel
Furtwangen-Linach
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Wilder Michel

Erweiterungen planen die Betreiber rund um den Wilden Michel in Linach.

Marc Eich
  • Ortschaftsrat Linach befürwortet den überarbeiteten Bebauungsplan Michelhof grundsätzlich.
  • Zustimmung mit Hinweis: Lärmschutzkonzept greift laut Einwohnern zu kurz – Beschwerden bestehen.
  • Plan legt nur den Rahmen fest, Genehmigungen für Bauten und Veranstaltungen erfolgen einzeln.
  • Unklarheiten bei Wasserversorgung: private Adlerquelle, Qualitätsverantwortung offen.
  • Linacher Wasserleitung wird bearbeitet, doch Zeitpunkt der funktionierenden Versorgung unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Neben der Verpflichtung der neuen Ortschaftsrätin Sandra Braun war das zweite wichtige Thema in der jüngsten Sitzung in Linach die Stellungnahme zum Bebauungsplan Michelhof. Außerdem wurden Unklarheiten und Probleme bei der Wasserversorgung in Linach von Bürgern angesprochen.

Der Bebauungsplan für das Gebiet Michelhof wurde vom Gemeinderat beraten und nun wieder offengelegt. Daher wurde auch der Ortschaftsrat Linach um eine Stellungnahme gebeten. Auf eine erste frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gingen eine ganze Reihe von Anmerkungen verschiedener Behörden und Firmen ein. Allerdings wurde dabei auch deutlich, dass manche angesprochenen Themen nicht im Bebauungsplan geregelt werden können, sondern dann in der einzelnen Baugenehmigung oder bei der Genehmigung von Veranstaltungen. Von privater Seite gingen keine Stellungnahmen ein.

Auf jeden Fall, darauf machte der Ortschaftsrat ausdrücklich aufmerksam, kann auch der überarbeitete Bebauungsplan wieder von beim Rathaus eingesehen werden. Ebenso kann jeder auch Bedenken, Einwände oder Änderungswünsche formulieren. Dabei war man sich im Ortschaftsrat einig, dass eine klare Festlegung in einem Bebauungsplan hilfreich sei. Dann hat man im Einzelfall eine konkrete Handhabe. Immer wieder wird deutlich, dass der Bebauungsplan nur einen Rahmen vorgibt. Jedes einzelne Bauvorhaben und später auch jede besondere Veranstaltung muss einzeln genehmigt werden.

Beschwerden wegen längeren und zu lauten Veranstaltungen

Es sei sicher sinnvoll, wenn zum Thema Lärm von Veranstaltungen, das auch jetzt wieder angesprochen wurde, oder Parkplätzen klare Vorgaben geschaffen werden. Daher beschloss der Ortschaftsrat dann als Stellungnahme: „Der Ortschaftsrat ist nach der Durchsicht der Offenlage mit den Bebauungsplänen und der Unterlagen mit diesen so einverstanden. Einige Einwohner äußern Bedenken, dass das Lärmschutzkonzept zu kurz greift, da es auch in jüngster Zeit wieder Beschwerden wegen längeren und zu lauten Veranstaltungen gab.“

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Bei einer Anfrage aus den Reihen der Zuhörer ging es um die Wasserversorgung in Linach, die immer noch nicht an das städtische Wassernetz angeschlossen wird. Aktuell gibt es offensichtlich Probleme mit undichten Leitungen. Problematisch werde dies vor allem im Ortskern rund um die Wendelinskapelle. Denn in der Folge mehrere Neubauten wurden einige Anwesen an die private Adlerquelle angeschlossen. In diesen Fällen hatte die Stadt Furtwangen dann die Firma Aquavilla beauftragt, die Wasserversorgung und vor allem die Qualität des Trinkwassers regelmäßig zu prüfen.

Arbeiten an der Linacher Wasserleitung

Nachdem eigentlich die Wasserversorgung inzwischen stehen sollte, wurde dieser Vertrag mit der Aquavilla beendet. Doch noch immer müssen die Anwesen aus dieser privaten Quelle versorgt werden. Da stelle sich die Frage, wer nun verantwortlich ist, beispielsweise für die Qualität des Wassers. Dies sollte geklärt werden. Ob und wann die Linacher Wasserleitung tatsächlich funktioniert, sei scheinbar noch nicht absehbar. Inzwischen seien zwar Arbeiten im Gange, aber niemand weiß wie lange.