Waldsportbad Triberg
: Saison endet mit lilafarbenem Schaumbad

Mit einem rauschenden Fest beschloss Schwimmmeister Lutz Lorbeer wieder einmal die Freibadsaison im Waldsportbad Triberg.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Trotz herbstlicher Kühle: Das lilafarbene Wasser und, vor allem im Nichtschwimmerbereich, das duftende Schaumbad waren Attraktionen beim Abschlussfest im Waldsportbad.

Hans-Jürgen Kommert

Nach einem sehr durchwachsenen Freibadsommer machte der Abschied trotz Regen und herbstlicher Kühle Spaß.

Und nur kurz vor Saisonende fand der zweite Tag des Kinderferienprogramms „Spiel und Spaß im Waldsportbad“ statt – wetterbedingt mit nur sieben Kindern. Weil es ziemlich kühl war, begann das Ferienprogramm eher außerhalb des Wassers – der Bademeister hatte sich einige Spiele einfallen lassen.

So galt es, auf dem Beachvolleyballfeld „Schätze“ zu finden, auf dem Freibadgelände viele Wasserbälle zu finden oder den Froschkönig beim „Ball aus dem Brunnen holen“ zu unterstützen. Ins Wasser ging es auch – aber eher am Ende, bevor es die Zuckerwatte als Belohnung gab.

Sehr guter Besuch trotz kühler Temperaturen

Noch einmal einen sehr guten Besuch konnte das Bad dann am letzten Öffnungstag vermelden, obwohl das Wetter bei nur etwa 14 Grad wenig einladend war. Daher kam die Mehrzahl der Gäste weniger zum Schwimmen denn zur Unterhaltung. Denn Lorbeer und sein Team hatten das größte Schaumbad im Schwarzwald angekündigt, lilafarbenes Wasser im Becken – und am Ende erneut Zuckerwatte.

Wegen der kühlen Witterung verlegt Bademeister Lutz Lorbeer viele Spiele „an Land“.

Foto: Hans-Jürgen Kommert

Um 18.30 Uhr begann es: Mit KMnO4 oder – wie viele es aus dem Chemieunterricht kennen – ganz einfach Kaliumpermanganat sorgte Lorbeer dafür, dass sich die Farbe Lila so langsam auf das ganze Becken ausdehnte. Nur wenig später wurde dann schnell auch das Schaumbad zelebriert. Als die ersten Schaumflocken zur besseren Verteilung über die Pumpe der Rutsche gelaufen waren, ging es dann sehr schnell; als mehrere große Flaschen mit Fichtennadel-Schaumbad im Wasser verteilt waren, gab es kein Halten mehr bei den Kindern. Währenddessen sah man den Bademeister bereits die ersten Portionen Zuckerwatte bereiten – und am Ende saßen viele noch lange am Kiosk zusammen.

Anders als in den Vorjahren war am Sonntag nicht mehr geöffnet, weil Lorbeer nur noch die Sandfilter spülte und dann in den wohlverdienten Urlaub aufbrach. „Bei den derzeit herrschenden Wetterbedingungen würde das auch keinen Sinn machen“, war sich Lorbeer sicher.

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