Vor-Ort-Termin in Furtwangen: So sieht es aktuell in der Allmendstraße aus

Noch beherrschen schwere Baumaschinen das Geschehen in der Allmendstraße in Furtwangen: Josef Herdner (Mitte) und Christian Marzahn (rechts daneben) erläutern den Fortgang der Arbeiten.
Richard SchusterEs geht weiter voran mit der Sanierung der Allmendstraße. Im Rahmen einer Exkursion konnten sich die Mitglieder des Gemeinderats sowie interessierte Bürger jüngst einen guten Überblick über den Fortgang der Baumaßnahmen direkt vor Ort verschaffen.
Jeden Tag passieren rund 6000 Fahrzeuge diese enorm wichtige Verkehrsverbindung in Richtung Vöhrenbach und in Gegenrichtung. Seit Ende August laufen nun die Arbeiten am dritten und damit letzten Bauabschnitt. Vom Autohaus Siedle bis zum Kreisverkehr wird derzeit kräftig gebuddelt.
Bürgermeister Josef Herdner begrüßte die Teilnehmer. Er zeigte sich erfreut darüber, dass diese umfangreiche Sanierungsmaßnahme nunmehr bald erfolgreich abgeschlossen werden könne.
Rund 1,14 Millionen Euro koste allein dieser dritte Bauabschnitt, der, wie die beiden zuvor sanierten Teilbereiche im so genannten Vollausbau durchgeführt werde. Im Zuge dessen werde das bestehende Mischsystem im Bereich Abwasser durch ein Trennsystem mit separater Ableitung des anfallenden Schmutz- und Regenwassers ersetzt. Hinzu komme die Erneuerung beziehungsweise Neuverlegung weiterer Versorgungsleitungen, beispielsweise Wasserleitungen und Breitband.
Bauamtsleiter Christian Marzahn erläuterte weitere Details der Maßnahme und beantwortete die zahlreichen Fragen der Gemeinderäte. Und wann wird die Sanierung der Allmendstraße komplett abgeschlossen sein? Geplant sei das, so Marzahn, für Frühjahr 2026 – falls die Witterung mitspiele und keine sonstigen die Sanierung behindernden Unwägbarkeiten aufträten.