Vom Bregtal nach Haigerloch
: Vikar Sandro Pröbstle beginnt neuen Lebensabschnitt

Vikar Sando Pröbstle blickt auf drei Jahre Seelsorge im Bregtal zurück – und sein Nachfolger kommt am Wochenende.
Von
Stefan Heimpel
Oberes Bregtal
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Mit drei Gottesdiensten am vergangenen Wochenende, hier in St. Andreas Neukirch, beendete Vikar Sandro Pröbstle nach drei Jahren seine Arbeit im oberen Bregtal. Offiziell verabschiedet worden war er bereits mit einer Feier im Juli in Vöhrenbach.

Mit drei Gottesdiensten am vergangenen Wochenende, hier in St. Andreas Neukirch, beendete Vikar Sandro Pröbstle nach drei Jahren seine Arbeit im oberen Bregtal. Offiziell verabschiedet worden war er bereits mit einer Feier im Juli in Vöhrenbach.

Stefan Heimpel
  • Vikar Sandro Pröbstle beendete nach drei Jahren sein Vikariat im oberen Bregtal.
  • Er zog nach Haigerloch und ist dort als einziger Priester für den Bereich zuständig.
  • Pröbstle schätzte Traditionen wie das Seelenamt und die familiäre Atmosphäre.
  • Offizielle Verabschiedung war im Juli in Vöhrenbach – drei Abschlussgottesdienste folgten.
  • Neuer Vikar im Bregtal: Lukas Röder beginnt an diesem Wochenende mit Gottesdiensten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am vergangenen Wochenende hat Vikar Sandro Pröbstle mit den drei Gottesdiensten in Gütenbach, Neukirch und Furtwangen nach drei Jahren sein Vikariat in Furtwangen beendet und ist inzwischen nach Haigerloch umgezogen.

Das Vikariat ist die praktische Ausbildungsphase nach der Priesterweihe auf dem Weg in den Pfarrberuf. In einem Gespräch machte Sandro Pröbstle deutlich, dass ihm diese drei Jahre im Bregtal sehr gut gefallen haben und für ihn auf seinem Weg ein wichtiger Baustein waren.

Nach seiner Priesterweihe im Mai 2023 hatte er am 10. September seinen Dienst als Vikar im Bregtal mit seinen ersten Gottesdiensten angetreten. „Das war eine sehr gute Zeit“, bilanzierte er gleich zu Beginn des Gesprächs. Wie es auch der Sinn eines Vikariats ist, hatte er hier die Gelegenheit, die Arbeit in einer Gemeinde mit all ihren Elementen im Alltag kennenzulernen.

Die Seelsorgeeinheit Bregtal sei dabei eine überschaubare Gemeinde gewesen, die ihm dieses auch erleichtert habe. Nicht zuletzt war er froh, dass im Bregtal viele Abläufe in der Seelsorge noch traditionell ablaufen. Ein Beispiel sei die Beerdigungsliturgie, wo es hier immer noch, anders als in vielen anderen Gemeinden, nach den Beerdigungen meist direkt auch das Seelenamt für den Verstorbenen gibt.

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Für ihn persönlich sind diese Traditionen, die er hier auch pflegen konnte, wichtig. Er musste sich auch nicht, wie es immer häufiger wird, als Spender von Sakramenten rechtfertigen. Dies alles half ihm, in diesen drei Jahren in seiner Arbeit immer sicherer zu werden. Ebenso sei er durch die Erfahrungen und Begegnungen bei manchen Themen lockerer geworden. Im Alltag habe er die Bandbreite der Seelsorge und die Wünsche der Menschen kennengelernt.

Traditionen sind wichtig

Sehr geschätzt hat er die familiäre Atmosphäre in der Seelsorgeeinheit. Er wurde rasch bekannt und angenommen und kam mit vielen Leuten ins Gespräch. Überall wurde er angesprochen, beispielsweise auch auf dem Marktplatz. Und dies nicht nur von den Gottesdienstbesuchern. Er habe hier immer einen sehr „wohlwollenden und wertschätzenden Umgang mit einem Priester“ erfahren können.

Wichtig waren ebenso viele Begegnungen, beispielsweise bei Festen und Veranstaltungen. Er gehe schon immer gerne zu solchen Festen und komme dabei überall mit den anderen Besuchern ins Gespräch. So gab es viele nette kleine Begegnungen, die in Erinnerung bleiben. Nicht zuletzt war die Zusammenarbeit im Seelsorgeteam der Seelsorgeeinheit unkompliziert.

Es handele sich um ein überschaubares Team, in dem immer der eine auf den anderen geachtet und ihn unterstützt habe. Inzwischen ist er bereits nach Haigerloch umgezogen, wo ihn jetzt eine ganz neue Aufgabe erwartet. Denn hier ist er als Vikar für den Bereich Haigerloch der einzige Priester, der im Rahmen der Großpfarrei Hechingen für alle Aufgaben zuständig ist.

Der neue Vikar

Unterstützt und betreut wird er dabei durch den leitenden Pfarrer der neuen Pfarrei, Thomas Fürst. Am 20. September wird er dann offiziell in seine neue Aufgabe in Haigerloch eingeführt.

Bereits an diesem Wochenende, 12. und 13. September, beginnt der neue Vikar Lukas Röder seinen Dienst im Bregtal. Gemeinsam mit Pfarrer Bethäuser wird er dabei am Samstag, 18 Uhr, in St. Nikolaus Schönenbach, am Sonntag um 9 Uhr in der Piuskapelle und um 10.30 Uhr in St. Cyriak Furtwangen die Messe feiern.