Viel geboten in Königsfeld
: Diese Spezialitäten gibt es beim Naturparkmarkt

Mit vielen regionalen Köstlichkeiten, Handwerklichem und Naturkunst präsentierte Königsfeld seinen Naturparkmarkt. Ein verkaufsoffener Sonntag war eingebunden.
Von
Karlheinz Hoffmann
Oberndorf
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Viele Besucher, vor allem die Eltern, schauen sich die Aufführung des Theaterstücks des Kindergartens Zauberwald an.

Karlheinz Hoffmann

Zum geselligen Treffpunkt wurde der kulinarische Marktplatz vor dem Rathaus.

Bürgermeister Fritz Link konnte bei der Begrüßung darauf hinweisen, das der Naturparkmarkt ein verbindendes Element sei. In diesem Jahr war er eingebunden in die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Gemeindejubiläum.

44 Direktvermarkter, acht Infostände und zehn Gastroangebote waren vertreten. Hier lobte der Bürgermeister das ehrenamtliche Engagement der drei Vereine aus der Gesamtgemeinde. Der SV Buchenberg, die Bettelwieber aus Burgberg und die Landfrauen rund ums Glasbachtal waren hier mit ihrem kulinarischen Angebot vor Ort. Sie boten ein vielfältiges „Schaufenster der Region“.

Der neue Vorsitzender des Handel- und Gewerbevereins, Fabian Deberling, freute sich, dass sich der Markt etabliert habe. Die Einzelhändler beteiligten sich mit zehn Geschäften.

Deko gibt es an mehreren Ständen.

Foto: Karlheinz Hoffmann

Karin Lanzen vom Naturpark Südschwarzwald erwähnte, dass es sich beim Markt in Königsfeld um den größten im Südschwarzwald handle.

Die dunklen Wolken ziehen ab

Viel Lob gab es für das Team um die Leiterin der Tourist-Info, Andrea Hermann, für die Organisation. Nachdem die dunklen Wolken in Teilen abgezogen waren, konnte man flanieren und einkaufen nach Herzenslust.

Von der Ortsmitte bis in den Kurpark reichte die Palette der angebotenen Gegenstände, welche aus Holz, Keramik, Wolle oder Stoff gefertigt wurden. Aus eigener Herstellung stammten Seifen, Kräuterspezialitäten, Bürsten, Körbe, Dekoartikel, Schmuck oder Objekte aus Heu.

Etwas für den Gaumen

An einzelnen Ständen gab es auch etwas für den Gaumen. Hier gab es Erzeugnisse vom Imker in Form von Honig und Met. Vom Wild waren Wurstwaren im Angebot. Brennereien hatten Liköre, Whisky und Hochprozentiges dabei. Aus der Backstube stammte vorwiegend Brot. Natur-, Kultur- und Erlebnistipps aus dem Naturpark gab es an den Infoständen, welche auch von beratenden Personen besetzt waren.

Für die Kinder ist viel geboten

Im Kurpark war für die Kinder einiges geboten. Sie konnten kleine Tontöpfchen bemalen, Kräutersalz mörsern oder Weidensterne flechten. Der Naturkindergarten Zauberwald war mit einer Theatervorführung vor Ort.

Ganz in seinem Element war hier Olaf Jungmann. Er hatte mit den Kindern ein Stück einstudiert, das den Umgang mit der Umwelt in Wald und Flur verdeutlichen sollte.

Erstmalig war der Verein Black Forest Discgolf Beavers vor Ort. Klein und Groß konnten sich im Discgolfen versuchen.

In der Naturpark-Kochschule sind Kinder aktiv.

Foto: Karlheinz Hoffmann

Aktiv sein war auch in der Ortsmitte angesagt: Dort testen Neugierige auf einem Parcours das E-Bike-Fahren. Die Naturpark-Kochschule, bot ein 45-minütiges Kochprogramm, wo die Kleinsten feine Kleinigkeiten selber herstellen konnten. Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei. Die Mitglieder des Handels- und Gewerbevereins waren mit dem eingegliederten verkaufsoffenen Sonntag zufrieden.

Bei einer Rast auf dem „Kulinarischen Marktplatz“ beim Rathaus konnten sich die Besucher stärken. Hier gab es auf der Bühne ein buntes Programm aus Musik und Tanz.

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