Verschiedene Einsparungen: Betriebsausflug für Mitarbeiter in Königsfeld nur noch alle zwei Jahre

Die Gemeinde Königsfeld muss sparen. (Symbolfoto)
Hendrik Schmidt/dpa- Königsfeld spart: Der Gemeinderat streicht mehrere freiwillige Leistungen.
- Neujahrsempfang wird gekürzt, das Budget sinkt von 4000 auf 2500 Euro.
- Betriebsausflug nur noch alle zwei Jahre – dazwischen kleiner Ausflug in die Nähe.
- Gratis-Weihnachtsbäume für Mitarbeitende entfallen, Haushaltsplan künftig digital per Tablet.
- Umweltförderprogramm pausiert, Hansefit-Eigenanteil steigt, Jobrad bleibt bestehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Streichung diverser Freiwilligkeitsleistungen beschloss der Gemeinderat. Kämmerer Pirmin Schmid stellte die einzelnen Punkte vor. So soll das Budget für den Neujahrsempfang, zuletzt 4000 Euro, auf 2500 Euro gekürzt werden. Der Großteil davon entfällt aufs Catering.
Aufgrund stark gestiegener Buskosten soll der große Betriebsausflug für Gemeindemitarbeiter nur noch alle zwei Jahre stattfinden, abwechselnd mit einem kleineren Ausflug in die Nähe. Gestrichen werden soll zudem das rege genutzte Angebot für aktive und ehemalige Mitarbeiter, beim Bauhof einen kostenlosen Weihnachtsbaum zu bekommen.
Einsparungen bringen soll, dass Ratsmitglieder mit Tablet den Haushaltsplan nicht mehr in gedruckter Form bekommen. Trotz des Einwands von Sigrid Fiehn zur schlechteren Übersichtlichkeit der digitalen Version, entschied sich der Rat, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.
Vorerst nicht fortführen will die Gemeinde das Umweltförderprogramm mit bisher 3000 Euro pro Jahr, das nur als Mitnahmeeffekt angesehen wurde. Von 30 auf 40 Euro pro Jahr steigen soll der Eigenanteil der Mitarbeiter an der von der Gemeinde bezuschussten Mitgliedschaft bei Hansefit. Beibehalten werden soll im Sinne der Mobilitätswende dagegen die Unterstützung von Mitarbeitern bei der Aktion Jobrad.
Beate Meier sah es als wichtiges Zeichen, dass die Gemeinde auch an sich selbst spare. Der Gemeinderat beschloss die Streichung der Leistungen zum Januar 2027.