Verkehr in Königsfeld: Die Einbahnstraße wird umgedreht

Eine Änderung der Einbahnstraßenregelung in der Lindenstraße ist Thema im Ausschuss.
Stephan HübnerIn Buchenberg wird das 70 Stundenkilometer-Schild im Bereich Bushaltestelle Waldhof um 200 Meter Richtung Königsfeld verschoben, um Gefahrenstellen an mehreren Ausfahrten zu beheben, die bisher im 100er-Bereich liegen.
Zurückgestellt wurde die von einem Anwohner am „Sieh dich für“ beantragte Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 Stundenkilometer auf einer Strecke von etwa 500 Metern, da dort derzeit eine Baumaßnahme stattfindet. Nach deren Abschluss ist ein gemeinsamer Termin mit dem Landkreis Rottweil geplant, da Teile der Kreisstraße in dessen Zuständigkeitsbereich fallen.
In Burgberg soll am Ortsausgang Richtung Königsfeld das 70 Stundenkilometer-Schild um 100 Meter versetzt und eine Wiederholungstafel „Ortsende“ aufgestellt werden, um bei der Zufahrt zum Hutzelweg eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 Stundenkilometer zu erreichen.
Initiative durch Unterschriftensammlung
Einer Unterschriftenliste zu verdanken ist in der Weilerstraße in Burgberg die Aufstellung eines 50 Stundenkilometer- und die Versetzung eines 70er-Schildes am Ortsausgang Richtung Weiler. Das soll der Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich Weilerstraße/ Einmündung Am Heiligenwald dienen.
Ergänzt werden soll am Nonnenbergweg in Burgberg an der Einmündung Nonnenberg-/Paradiesweg unzureichende Beschilderung für dort geltende 30 Stundenkilometer. Abgelehnt wurde der Wunsch einer Ampel am Hutzelweg. Stattdessen wird von unten kommend ein Schild für „Gegenseite Vorrang gewähren“ aufgestellt.
Hecke soll gestutzt werden
In Erdmannsweiler wurde in der Burgberger Straße der Wunsch nach einem Verkehrsspiegel abgelehnt. Stattdessen soll zu Verbesserung der Übersicht die dortige Hecke gestutzt werden.
In Königsfeld wird in der Stellwaldstraße das Verkehrsschild zum Beginn der Parkraumbewirtschaftung von unten kommend bis hinter die Ein- und Ausfahrt zum Christoph-Blumhardt-Haus versetzt.
In der Lindenstraße gibt es unterschiedliche Ansichten
Unterschiedliche Ansichten zur Verkehrsregelung gab es von Anwohnern der Lindenstraße. Angeordnet wurde dort eine Einbahnstraße von der Hörnlishof- in Richtung Luisenstraße. Deren Richtungsumkehrung erfolgte laut Bürgermeister Fritz Link, weil sonst drei Parkplätze nicht anfahrbar wären. Außerdem wird ein Parkplatz von der Schramberger Straße rechts abbiegend in die Luisenstraße zurückgenommen, da er sich fast im Kurvenbereich befindet.
Enge Straße entlasten
Aufgestellt werden laut Kuentz auch Schilder zum Verbot von Kraftfahrzeugen und „Anlieger frei“ an der Einmündung Linden-/Hörnlishofstraße, um die enge Straße zu entlasten und Begegnungsverkehr auszuschließen.
Auf den Einwand von Sigrid Fiehn, dass das „zu einem Riesenumweg für Anwohner der Hörnlishofstraße“ führe, erklärte Kuentz, dass vom hinteren Bereich der Anliegerbereich weiter genutzt werde darf.
Zuletzt wird die Fläche am Ende des Mozartweges als Wendeplatte mit absolutem Halteverbot ausgewiesen, da dort immer wieder Haus-des-Gastes-Besucher parken.