Übung in Hammereisenbach: Feuerwehr beweist Schlagkraft bei Küchenbrand

Den Saugkorb werfen die Hammereisenbacher Floriansjünger in den Kromerweiher.
Hartmut Ketterer- Sommerabschlussübung in Hammereisenbach: Rettung aus einem angenommenen Küchenbrand.
- Eine Person rief aus dem ersten Stock um Hilfe – Rettung erfolgte über eine Steckleiter.
- Im vernebelten Erdgeschoss fanden Atemschutzträger eine Puppe und brachten sie ins Freie.
- Löschwasserversorgung über TS 8 aus dem Kromerweiher, Wasser wurde zurückgeleitet.
- Straße halb gesperrt und Verkehr geregelt, Übung nach etwa 30 Minuten beendet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine schweißtreibende Aufgabe hatte die Teilortswehr Hammereisenbach bei ihrer Sommerabschlussübung zu lösen. Menschenrettung stand im Vordergrund.
Bei fast 30 Grad Außentemperatur tropften den 15 Wehrmännern, einschließlich einer Feuerwehrfrau, in voller Uniform etliche Tropfen von der Stirn. Der Einsatzort lag nur wenige hundert Meter vom Gerätehaus. Ein Küchenbrand, so die Annahme, war im alten Haus Kromer an der Hauptstraße ausgebrochen.
Als Gruppenführer Markus Heinen am „Brandherd“ eintraf, rief eine Person vom ersten Stock um Hilfe. Über eine Steckleiter und den entsprechenden Sicherungen erfolgte die unverzügliche Rettung. Die Wehrmänner erfuhren, dass im Erdgeschoss noch eine Person sein müsste. Diese Räume waren jedoch schon voller Rauch. Yannik Straub hatte zuvor mit einer Nebelmaschine für Realitätsbedingungen gesorgt.
Räume im Erdgeschoss durchsucht
Unter Atemschutz wurden so die Räume im Erdgeschoss durchgesucht. Man fand eine Person, dargestellt durch eine lebensgroße Puppe, die man mit einer Trage ins Freie trug.

Etliche Zuschauer verfolgen die Sommerabschlussübung der Hammereisenbacher Feuerwehr.
Hartmut KettererGruppenführer Markus Heinen überwachte die Einsatzzeiten der Atemschutzträger. Inzwischen hatte eine andere Gruppe die Löschwasserversorgung aufgebaut. Mit der Tragkraftspritzenpumpe TS 8 entnahm man das Wasser vom nahegelegenen Kromerweiher Die Hammereisenbacher Feuerwehr beachtete auch auf die Vorgaben des Landratsamtes, dass kein Wasser aus öffentlichen Gewässern zu entnehmen ist. Das abgepumpte Löschwasser spritzten die Wehrmänner deshalb in den Kromerweiher zurück.
Im Ernstfalle hätte man natürlich das Löschwasser benötigt, denn auch die umliegenden Häuser und die große Sägehalle wären zu schützen gewesen. Zudem würden im Ernstfall die Vöhrenbacher Kameraden nach einer Anfahrtszeit von ungefähr 15 Minuten zur Hilfe kommen.

Über eine Steckleiter erfolgt die Menschenrettung aus dem ersten Stock.
Hartmut KettererZum Übungsumfang gehörte auch die Verkehrsregelung, denn die Hauptstraße war zu Hälfte abgesperrt. Nach ungefähr einer halben Stunde hörte man über die Sprechfunkgeräte „Wasser halt“, und Teilortskommandant Michael Willmann, der die Einsatzleitung hatte, blickte auf eine gelungene Übung zurück. Auch Vöhrenbachs stellvertretender Kommandant Alexander Schneider attestierte einen gut funktionierenden Ablauf.
Zuschauer und Altersmannschaft verfolgen Probe
Etliche Zuschauer und Männer der Altersmannschaft verfolgten die Probe. Am Ende freuten sich die Einsatzleute auf gegrillte Leckereien, die Yannik Straub in der Rolle des Feuerwehrkochs im Gerätehaus vorbereitet hatte.
